<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://atlantisforschung.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Roland</id>
	<title>Atlantisforschung.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://atlantisforschung.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Roland"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Roland"/>
	<updated>2026-04-20T14:29:52Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.31.1</generator>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=208</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=208"/>
		<updated>2009-03-14T19:09:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Bild:kanaren.jpg]]'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=207</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=207"/>
		<updated>2009-03-14T19:08:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Bild:kanaren.jpg|'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=206</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=206"/>
		<updated>2009-03-14T19:07:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Bild:kanaren.jpg|Bildunterschrift]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=205</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=205"/>
		<updated>2009-03-14T19:06:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Datei:kanaren.jpg|miniatur|Bildunterschrift]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=204</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=204"/>
		<updated>2009-03-14T18:56:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Bild:kanaren.jpg]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=203</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=203"/>
		<updated>2009-03-14T18:55:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Datei:kanaren.jpg|miniatur|Bildunterschrift]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=202</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=202"/>
		<updated>2009-03-14T18:54:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Datei:Bildname.jpg|miniatur|Bildunterschrift]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=201</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=201"/>
		<updated>2009-03-14T18:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Bild:kanaren.jpg]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=200</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=200"/>
		<updated>2009-03-14T18:50:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Bild:kanaren.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=199</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=199"/>
		<updated>2009-03-14T18:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Datei:kanaren.jpg|Bildunterschrift]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=198</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=198"/>
		<updated>2009-03-14T18:46:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Datei:Bild:kanaren.jpg|Bildunterschrift]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=197</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=197"/>
		<updated>2009-03-14T18:44:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Bild:kanaren.jpg|Bildunterschrift]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=196</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=196"/>
		<updated>2009-03-14T18:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen. [[Bild:kanaren.jpg]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=195</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=195"/>
		<updated>2009-03-14T18:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen.&lt;br /&gt;
[[Bild:kanaren.jpg]]&lt;br /&gt;
'''Abb. 1''' Die Inselgruppe der Kanaren (Bild) und ihre geheimnisvollen 'Ureinwohner', die Guanchen, liefern Atlantisforschern seit mehr als hundert Jahren Stoff für Spekulationen und Diskussionen. Waren die alten Kanarier Nachfahren einer alten atlantischen Hochkultur, oder sind solche Vermutungen reine 'Phantasterei'?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=194</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=194"/>
		<updated>2009-03-14T18:34:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:kanaren.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Datei:Kanaren.jpg&amp;diff=193</id>
		<title>Datei:Kanaren.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Datei:Kanaren.jpg&amp;diff=193"/>
		<updated>2009-03-14T18:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: Kanaren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kanaren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=192</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=192"/>
		<updated>2009-03-14T18:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kanarische_Inseln Kanaren] vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons [[Atlantis]] in Verbindung gebracht worden. So hatte schon [[Ignatius Donnelly]] 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Madeira Madeira] und den Azoren und den [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapverdische_Inseln Kapverdischen Inseln] die verbliebenen Überreste von [[Atlantis]] darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite [[Egerton Sykes]], die [[Atlantis]] ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll [[Atlantis]] versunken sein, &amp;quot;''und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden''. [...] ''Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der [http://de.wikipedia.org/wiki/Karibik Karibik] und der Küste von [http://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Provinz) Carolina], wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater (+1) gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen''. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die'' [...] ''Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimini_(Bahamas) Bimini] vor der Küste [http://de.wikipedia.org/wiki/Florida Floridas] ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen''.&amp;quot; (+2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa [[William H. Babcock]] stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;''die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die''&amp;quot; Kanaren: &amp;quot;''Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat''. [...] ''Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.''&amp;quot; (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;''Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr''&amp;quot;. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander Braghine]] und [[Charles Berlitz]] betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: [[Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis]] von [[Charles Berlitz]]). &amp;quot;''Diese Katastrophe bestand''&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;''aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.''&amp;quot; (+5) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei Atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriösen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei Atlantisforschung.de:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Rätsel der Guanchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. [[Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. [[Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [[Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. [[Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. [[Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. [[Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren]] (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. [[Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation']] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. [[Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern]] (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Siehe dazu: [[Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastophe erschüttert Nordamerika]] (Peter Marsh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=191</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=191"/>
		<updated>2009-03-14T18:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häretikern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Menschheits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27.6.1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Universität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsentiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) [http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus Katastrophismus] (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor allem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk [http://books.google.de/books?id=wI5tAAAACAAJ&amp;amp;dq=Und+die+Sintflut+gab+es+doch&amp;amp;ei=baW7SYCzL5-8zgTIwOH3Bw Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit] als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüpfen die AutorInnen an die Erkenntnisse von [http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Walter_Alvarez Luis Walter Alvarez] (siehe: [[Der Alvarez-Impakt und der Aktualismus]]) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fachwelt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kreidezeit Kreidezeit]&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen moderner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualismus und Uniformitarismus. (siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Lyell Lyell] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin Darwin)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorganischen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht angreifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberaubenden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch niemand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäudes beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es solche Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erzhäretiker' [http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky Immanuel Velikovsky] - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten [http://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater Barringer-Krater in Arizona] - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Einschläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen erfolgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gesehen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augenblicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan Kasachstan] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Ghana Ghana]. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgesehen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschichte, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klassisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: [[Stichwort Euhemerismus]]): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im ersten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vorneherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand weisen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: [[Geologische Überlegungen zu Atlantis]] von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins [http://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4r_(Geologie) Quartär] zurückreichende, Menschheitserinnerungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Griechen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit größter Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitabständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte typisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Weltenjahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abweichen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elementen dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Überlegungen zu einem Thema bringt, das noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt untersucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeitsflüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überlegungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, fordern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequenzen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impakts für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomreaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militärischen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atomaren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Organismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in seiner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur einigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischenlagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauausführung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort befürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhalten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion unseres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Körper -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, nämlich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nationale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches [http://books.google.de/books?id=r1SzAAAACAAJ&amp;amp;dq=Das+Weltenjahr+geht+zur+Neige&amp;amp;ei=AfG7SaCbGZPqyQSU17D_Cw Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen]. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Gefilde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschichtlichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Scharlatane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. Nostradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Katastrophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Osterweiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den dargelegten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unterworfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines planetenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad innerhalb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinenden Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolgerung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Abgesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar verseucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraftwerke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutlichen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wobei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre demnach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Literatur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von einzelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontanphänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die Laborforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmaßungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funktion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsychologie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmungen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materialistischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Friedrich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es handelt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwissenschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplistisch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geo-mythologische Überlegungen zu Atlantis]]&lt;br /&gt;
(Alexander und Edith Tollmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[['UND DIE WAHRHEIT SIEGT SCHLIESSLICH DOCH!']] &lt;br /&gt;
- Eine Rezension (Dr. Horst Friedrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Alexander u. Edith Tollmann, 'Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit', Droemer Knaur, München 1993, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: ebd., S. 307, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: ebd., S. 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Amerkung: A. und E. Tollmann verweisen dazu im Appendix auf I. L. Ideler 1836, I, S. 484; A. Stentzel 1894, S. 179; K. Ziegler et al. 1921, S. 9 ff.; R. Huggett 1989, S. 16, 20.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 359  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Anmerkung: Im Einzelnen sind dies: Der Einschlag; Die Krater; Das Impaktbeben; Der entfesselte Vulkanismus; Feuersturm und Weltenbrand; Die Flutwelle; Die Impaktnacht; Der Impaktwinter; Sturzregen, Feuerwasser und der kochende Ozean; Umweltgiftproduktion; Strahlenschäden; Der Treibhauseffekt; Massensterben; Ein neuer Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Quelle: ebd., S. 358, 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+11) Anmerkung: Für die meisten (Prä-) Historiker und Anthropologen ist die Vorstellung völlig inakzeptabel, mündliche Überlieferungen könnten historische Informationen auch über Jahrtausende hinweg transportieren. Ihr, an den Universitäten &amp;quot;lebensweltlich gebrochenes&amp;quot; und eurozentrisch geprägtes, Verständnis von Überlieferung macht es ihnen unmöglich, sich Gesellschaften ohne Schriftkultur vorzustellen, die über eine derartige &amp;quot;Traditions-Fähigkeit&amp;quot; verfügen. Zur oralen Langzeit-Überlieferungen siehe z.B. Beringstraßen-Theorie und indianische Überlieferungen von Itzli Ehecatl; oder: Vine Deloria Jr., &amp;quot;Red Earth - White Lies&amp;quot;, FULCRUM PUBLISHING, Golden/Colorado, USA, 1997, Kapitel 2: &amp;quot;Science and the Oral Tradition&amp;quot;, S. 23 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+12) Quelle: ebd., S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+13) Quelle: ebd., S. 372  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+14) Quelle: ebd., S. 373&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+15) Quelle: ebd., S. 374&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
(+16) Quelle: ebd., S. 375&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+17) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+18) siehe dazu: C. R. Chapman u. D. Morrison, 1989, S. 276 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+19) Quelle: ebd., S. 377 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+20) Quelle: ebd., S. 379     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+21) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+22) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+23) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+24) Anmerkung: Mulacz bezieht sich hier auf W. H. C. TENHAEFFs  &amp;quot;Orloogsvoorspellingen&amp;quot; und stellt fest: &amp;quot;Einen Teil davon habe ich ins Deutsche übersetzt, wobei dieses Material mit einem anderen Werk des Verfassers amalgamiert worden ist. Der deutsche Titel lautet: &amp;gt;Der Blick in die Zukunft. Präkognition&amp;lt;, Universitas, Berlin 1976.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+25) Quelle: Peter Mulacz, Buchrezension zu A. u. E. Tollmanns &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot;, online unter http://www.t0.or.at/~psi/endzeit/tollmann.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+26) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+27) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Links) http://www.betaprod.fr/docs/Impacts.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Mitte) http://www.astrosurf.com/lombry/tl-artwork1.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 rechts) http://www.astrosurf.com/lombry/Images/tl-impacts%20imminents.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t580717.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) http://www.hetek.hu/images/04.023/hit/meteor.JPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) http://www2.gsu.edu/~wwwphl/images/indian_temple.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) http://gruppen.greenpeace.de/aachen/atomenergie.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) http://www.ppu.org.uk/learn/common_picts/atom-bomb-explosion.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Deix weekly, http://www.kabarett.net/deix/bilder99/deix_week_11.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) http://www.cicap.org/img_pub/person/nostradamus.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=190</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=190"/>
		<updated>2009-03-14T18:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häretikern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Menschheits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27.6.1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Universität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsentiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) [http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus Katastrophismus] (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor allem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk [http://books.google.de/books?id=wI5tAAAACAAJ&amp;amp;dq=Und+die+Sintflut+gab+es+doch&amp;amp;ei=baW7SYCzL5-8zgTIwOH3Bw Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit] als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüpfen die AutorInnen an die Erkenntnisse von [http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Walter_Alvarez Luis Walter Alvarez] (siehe: [[Der Alvarez-Impakt und der Aktualismus]]) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fachwelt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kreidezeit Kreidezeit]&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen moderner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualismus und Uniformitarismus. (siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Lyell Lyell] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin Darwin)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorganischen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht angreifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberaubenden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch niemand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäudes beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es solche Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erzhäretiker' [http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky Immanuel Velikovsky] - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten [http://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater Barringer-Krater in Arizona] - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Einschläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen erfolgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gesehen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augenblicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan Kasachstan] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Ghana Ghana]. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgesehen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschichte, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klassisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: [[Stichwort Euhemerismus]]): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im ersten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vorneherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand weisen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: [[Geologische Überlegungen zu Atlantis]] von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins [http://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4r_(Geologie) Quartär] zurückreichende, Menschheitserinnerungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Griechen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit größter Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitabständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte typisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Weltenjahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abweichen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elementen dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Überlegungen zu einem Thema bringt, das noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt untersucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeitsflüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überlegungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, fordern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequenzen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impakts für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomreaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militärischen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atomaren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Organismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in seiner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur einigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischenlagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauausführung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort befürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhalten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion unseres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Körper -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, nämlich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nationale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches [http://books.google.de/books?id=r1SzAAAACAAJ&amp;amp;dq=Das+Weltenjahr+geht+zur+Neige&amp;amp;ei=AfG7SaCbGZPqyQSU17D_Cw Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen]. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Gefilde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschichtlichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Scharlatane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. Nostradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Katastrophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Osterweiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den dargelegten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unterworfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines planetenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad innerhalb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinenden Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolgerung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Abgesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar verseucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraftwerke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutlichen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wobei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre demnach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Literatur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von einzelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontanphänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die Laborforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmaßungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funktion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsychologie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmungen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materialistischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Friedrich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es handelt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwissenschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplistisch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geo-mythologische Überlegungen zu Atlantis]]&lt;br /&gt;
(Alexander und Edith Tollmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[['UND DIE WAHRHEIT SIEGT SCHLIESSLICH DOCH!'] &lt;br /&gt;
- Eine Rezension (Dr. Horst Friedrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Alexander u. Edith Tollmann, 'Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit', Droemer Knaur, München 1993, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: ebd., S. 307, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: ebd., S. 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Amerkung: A. und E. Tollmann verweisen dazu im Appendix auf I. L. Ideler 1836, I, S. 484; A. Stentzel 1894, S. 179; K. Ziegler et al. 1921, S. 9 ff.; R. Huggett 1989, S. 16, 20.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 359  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Anmerkung: Im Einzelnen sind dies: Der Einschlag; Die Krater; Das Impaktbeben; Der entfesselte Vulkanismus; Feuersturm und Weltenbrand; Die Flutwelle; Die Impaktnacht; Der Impaktwinter; Sturzregen, Feuerwasser und der kochende Ozean; Umweltgiftproduktion; Strahlenschäden; Der Treibhauseffekt; Massensterben; Ein neuer Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Quelle: ebd., S. 358, 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+11) Anmerkung: Für die meisten (Prä-) Historiker und Anthropologen ist die Vorstellung völlig inakzeptabel, mündliche Überlieferungen könnten historische Informationen auch über Jahrtausende hinweg transportieren. Ihr, an den Universitäten &amp;quot;lebensweltlich gebrochenes&amp;quot; und eurozentrisch geprägtes, Verständnis von Überlieferung macht es ihnen unmöglich, sich Gesellschaften ohne Schriftkultur vorzustellen, die über eine derartige &amp;quot;Traditions-Fähigkeit&amp;quot; verfügen. Zur oralen Langzeit-Überlieferungen siehe z.B. Beringstraßen-Theorie und indianische Überlieferungen von Itzli Ehecatl; oder: Vine Deloria Jr., &amp;quot;Red Earth - White Lies&amp;quot;, FULCRUM PUBLISHING, Golden/Colorado, USA, 1997, Kapitel 2: &amp;quot;Science and the Oral Tradition&amp;quot;, S. 23 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+12) Quelle: ebd., S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+13) Quelle: ebd., S. 372  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+14) Quelle: ebd., S. 373&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+15) Quelle: ebd., S. 374&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
(+16) Quelle: ebd., S. 375&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+17) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+18) siehe dazu: C. R. Chapman u. D. Morrison, 1989, S. 276 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+19) Quelle: ebd., S. 377 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+20) Quelle: ebd., S. 379     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+21) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+22) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+23) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+24) Anmerkung: Mulacz bezieht sich hier auf W. H. C. TENHAEFFs  &amp;quot;Orloogsvoorspellingen&amp;quot; und stellt fest: &amp;quot;Einen Teil davon habe ich ins Deutsche übersetzt, wobei dieses Material mit einem anderen Werk des Verfassers amalgamiert worden ist. Der deutsche Titel lautet: &amp;gt;Der Blick in die Zukunft. Präkognition&amp;lt;, Universitas, Berlin 1976.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+25) Quelle: Peter Mulacz, Buchrezension zu A. u. E. Tollmanns &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot;, online unter http://www.t0.or.at/~psi/endzeit/tollmann.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+26) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+27) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Links) http://www.betaprod.fr/docs/Impacts.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Mitte) http://www.astrosurf.com/lombry/tl-artwork1.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 rechts) http://www.astrosurf.com/lombry/Images/tl-impacts%20imminents.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t580717.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) http://www.hetek.hu/images/04.023/hit/meteor.JPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) http://www2.gsu.edu/~wwwphl/images/indian_temple.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) http://gruppen.greenpeace.de/aachen/atomenergie.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) http://www.ppu.org.uk/learn/common_picts/atom-bomb-explosion.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Deix weekly, http://www.kabarett.net/deix/bilder99/deix_week_11.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) http://www.cicap.org/img_pub/person/nostradamus.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=189</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=189"/>
		<updated>2009-03-14T13:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häretikern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Menschheits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27.6.1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Universität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsentiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) [http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus Katastrophismus] (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor allem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk [http://books.google.de/books?id=wI5tAAAACAAJ&amp;amp;dq=Und+die+Sintflut+gab+es+doch&amp;amp;ei=baW7SYCzL5-8zgTIwOH3Bw Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit] als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüpfen die AutorInnen an die Erkenntnisse von [http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Walter_Alvarez Luis Walter Alvarez] (siehe: [[Der Alvarez-Impakt und der Aktualismus]]) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fachwelt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kreidezeit Kreidezeit]&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen moderner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualismus und Uniformitarismus. (siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Lyell Lyell] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin Darwin)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorganischen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht angreifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberaubenden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch niemand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäudes beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es solche Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erzhäretiker' [http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky Immanuel Velikovsky] - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten [http://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater Barringer-Krater in Arizona] - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Einschläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen erfolgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gesehen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augenblicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan Kasachstan] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Ghana Ghana]. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgesehen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschichte, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klassisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: [[Stichwort Euhemerismus]]): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im ersten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vorneherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand weisen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: [[Geologische Überlegungen zu Atlantis]] von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins [http://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4r_(Geologie) Quartär] zurückreichende, Menschheitserinnerungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Griechen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit größter Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitabständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte typisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Weltenjahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abweichen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elementen dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Überlegungen zu einem Thema bringt, das noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt untersucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeits-flüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überle-gungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, for-dern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequen-zen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impaktes für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomr-eaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militäri-schen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atoma-ren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Orga-nismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in sei-ner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur ei-nigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischen-lagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauaus-führung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort be-fürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhal-ten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion un-seres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Kör-per -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, näm-lich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nati-onale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches &amp;quot;&amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen&amp;quot;. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Ge-filde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschicht-lichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Schar-latane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. No-stradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Kata-strophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Oster-weiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den darge-legten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unter-worfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines plane-tenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad inner-halb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinen-den Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolge-rung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Ab-gesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar ver-seucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraft-werke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutli-chen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wo-bei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre dem-nach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Li-teratur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von ein-zelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontan-phänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die La-borforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmas-sungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funk-tion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsycho-logie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmun-gen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materia-listischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Fried-rich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es han-delt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwis-senschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplist-isch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geo-mythologische Überlegungen zu Atlantis&lt;br /&gt;
(Alexander und Edith Tollmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'UND DIE WAHRHEIT SIEGT SCHLIESSLICH DOCH!' &lt;br /&gt;
- Eine Rezension (Dr. Horst Friedrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Alexander u. Edith Tollmann, 'Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit', Droemer Knaur, München 1993, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: ebd., S. 307, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: ebd., S. 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Amerkung: A. und E. Tollmann verweisen dazu im Appendix auf I. L. Ideler 1836, I, S. 484; A. Stentzel 1894, S. 179; K. Ziegler et al. 1921, S. 9 ff.; R. Huggett 1989, S. 16, 20.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 359  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Anmerkung: Im Einzelnen sind dies: Der Einschlag; Die Krater; Das Impaktbeben; Der entfesselte Vulkanismus; Feuersturm und Weltenbrand; Die Flutwelle; Die Impaktnacht; Der Impaktwinter; Sturzregen, Feuerwasser und der kochende Ozean; Umweltgiftproduktion; Strahlenschäden; Der Treibhauseffekt; Massensterben; Ein neuer Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Quelle: ebd., S. 358, 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+11) Anmerkung: Für die meisten (Prä-) Historiker und Anthropologen ist die Vorstellung völlig inakzeptabel, mündliche Überlieferungen könnten historische Informationen auch über Jahrtausende hinweg transportieren. Ihr, an den Universitäten &amp;quot;lebensweltlich gebrochenes&amp;quot; und eurozentrisch geprägtes, Verständnis von Überlieferung macht es ihnen unmöglich, sich Gesellschaften ohne Schriftkultur vorzustellen, die über eine derartige &amp;quot;Traditions-Fähigkeit&amp;quot; verfügen. Zur oralen Langzeit-Überlieferungen siehe z.B. Beringstraßen-Theorie und indianische Überlieferungen von Itzli Ehecatl; oder: Vine Deloria Jr., &amp;quot;Red Earth - White Lies&amp;quot;, FULCRUM PUBLISHING, Golden/Colorado, USA, 1997, Kapitel 2: &amp;quot;Science and the Oral Tradition&amp;quot;, S. 23 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+12) Quelle: ebd., S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+13) Quelle: ebd., S. 372  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+14) Quelle: ebd., S. 373&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+15) Quelle: ebd., S. 374&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
(+16) Quelle: ebd., S. 375&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+17) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+18) siehe dazu: C. R. Chapman u. D. Morrison, 1989, S. 276 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+19) Quelle: ebd., S. 377 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+20) Quelle: ebd., S. 379     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+21) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+22) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+23) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+24) Anmerkung: Mulacz bezieht sich hier auf W. H. C. TENHAEFFs  &amp;quot;Orloogsvoorspellingen&amp;quot; und stellt fest: &amp;quot;Einen Teil davon habe ich ins Deutsche übersetzt, wobei dieses Material mit einem anderen Werk des Verfassers amalgamiert worden ist. Der deutsche Titel lautet: &amp;gt;Der Blick in die Zukunft. Präkognition&amp;lt;, Universitas, Berlin 1976.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+25) Quelle: Peter Mulacz, Buchrezension zu A. u. E. Tollmanns &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot;, online unter http://www.t0.or.at/~psi/endzeit/tollmann.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+26) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+27) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Links) http://www.betaprod.fr/docs/Impacts.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Mitte) http://www.astrosurf.com/lombry/tl-artwork1.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 rechts) http://www.astrosurf.com/lombry/Images/tl-impacts%20imminents.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t580717.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) http://www.hetek.hu/images/04.023/hit/meteor.JPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) http://www2.gsu.edu/~wwwphl/images/indian_temple.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) http://gruppen.greenpeace.de/aachen/atomenergie.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) http://www.ppu.org.uk/learn/common_picts/atom-bomb-explosion.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Deix weekly, http://www.kabarett.net/deix/bilder99/deix_week_11.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) http://www.cicap.org/img_pub/person/nostradamus.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=188</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=188"/>
		<updated>2009-03-14T13:09:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häretikern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Menschheits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27.6.1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Universität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsentiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) [http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus Katastrophismus] (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor allem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk [http://books.google.de/books?id=wI5tAAAACAAJ&amp;amp;dq=Und+die+Sintflut+gab+es+doch&amp;amp;ei=baW7SYCzL5-8zgTIwOH3Bw Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit] als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüpfen die AutorInnen an die Erkenntnisse von [http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Walter_Alvarez Luis Walter Alvarez] (siehe: [[Der Alvarez-Impakt und der Aktualismus]]) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fachwelt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kreidezeit Kreidezeit]&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen moderner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualismus und Uniformitarismus. (siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Lyell Lyell] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin Darwin)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorganischen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht angreifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberaubenden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch niemand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäudes beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es solche Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erzhäretiker' [http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky Immanuel Velikovsky] - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten [http://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater Barringer-Krater in Arizona] - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Einschläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen erfolgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gesehen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augenblicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan Kasachstan] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Ghana Ghana]. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgesehen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschichte, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klassisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: [[Stichwort Euhemerismus]]): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im ersten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vorneherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand weisen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: [[Geologische Überlegungen zu Atlantis]] von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins [http://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4r_(Geologie) Quartär] zurückreichende, Menschheitserinnerungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Griechen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit größter Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitabständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte typisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Weltenjahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abwei-chen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elementen dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Überlegungen zu einem Thema bringt, das noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt untersucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeits-flüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überle-gungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, for-dern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequen-zen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impaktes für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomr-eaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militäri-schen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atoma-ren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Orga-nismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in sei-ner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur ei-nigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischen-lagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauaus-führung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort be-fürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhal-ten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion un-seres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Kör-per -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, näm-lich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nati-onale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches &amp;quot;&amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen&amp;quot;. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Ge-filde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschicht-lichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Schar-latane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. No-stradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Kata-strophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Oster-weiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den darge-legten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unter-worfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines plane-tenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad inner-halb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinen-den Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolge-rung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Ab-gesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar ver-seucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraft-werke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutli-chen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wo-bei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre dem-nach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Li-teratur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von ein-zelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontan-phänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die La-borforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmas-sungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funk-tion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsycho-logie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmun-gen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materia-listischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Fried-rich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es han-delt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwis-senschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplist-isch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geo-mythologische Überlegungen zu Atlantis&lt;br /&gt;
(Alexander und Edith Tollmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'UND DIE WAHRHEIT SIEGT SCHLIESSLICH DOCH!' &lt;br /&gt;
- Eine Rezension (Dr. Horst Friedrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Alexander u. Edith Tollmann, 'Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit', Droemer Knaur, München 1993, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: ebd., S. 307, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: ebd., S. 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (+6) Amerkung: A. und E. Tollmann verweisen dazu im Appendix auf I. L. Ideler 1836, I, S. 484; A. Stentzel 1894, S. 179; K. Ziegler et al. 1921, S. 9 ff.; R. Huggett 1989, S. 16, 20.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 359  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Anmerkung: Im Einzelnen sind dies: Der Einschlag; Die Krater; Das Impaktbeben; Der entfesselte Vulkanismus; Feuersturm und Weltenbrand; Die Flutwelle; Die Impaktnacht; Der Impaktwinter; Sturzregen, Feuerwasser und der kochende Ozean; Umweltgiftproduktion; Strahlenschäden; Der Treibhauseffekt; Massensterben; Ein neuer Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Quelle: ebd., S. 358, 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+11) Anmerkung: Für die meisten (Prä-) Historiker und Anthropologen ist die Vorstellung völlig inakzeptabel, mündliche Überlieferungen könnten historische Informationen auch über Jahrtausende hinweg transportieren. Ihr, an den Universitäten &amp;quot;lebensweltlich gebrochenes&amp;quot; und eurozentrisch geprägtes, Verständnis von Überlieferung macht es ihnen unmöglich, sich Gesellschaften ohne Schriftkultur vorzustellen, die über eine derartige &amp;quot;Traditions-Fähigkeit&amp;quot; verfügen. Zur oralen Langzeit-Überlieferungen siehe z.B. Beringstraßen-Theorie und indianische Überlieferungen von Itzli Ehecatl; oder: Vine Deloria Jr., &amp;quot;Red Earth - White Lies&amp;quot;, FULCRUM PUBLISHING, Golden/Colorado, USA, 1997, Kapitel 2: &amp;quot;Science and the Oral Tradition&amp;quot;, S. 23 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+12) Quelle: ebd., S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+13) Quelle: ebd., S. 372  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+14) Quelle: ebd., S. 373&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+15) Quelle: ebd., S. 374&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
(+16) Quelle: ebd., S. 375&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+17) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+18) siehe dazu: C. R. Chapman u. D. Morrison, 1989, S. 276 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+19) Quelle: ebd., S. 377 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+20) Quelle: ebd., S. 379     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+21) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+22) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+23) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+24) Anmerkung: Mulacz bezieht sich hier auf W. H. C. TENHAEFFs  &amp;quot;Orloogsvoorspellingen&amp;quot; und stellt fest: &amp;quot;Einen Teil davon habe ich ins Deutsche übersetzt, wobei dieses Material mit einem anderen Werk des Verfassers amalgamiert worden ist. Der deutsche Titel lautet: &amp;gt;Der Blick in die Zukunft. Präkognition&amp;lt;, Universitas, Berlin 1976.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+25) Quelle: Peter Mulacz, Buchrezension zu A. u. E. Tollmanns &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot;, online unter http://www.t0.or.at/~psi/endzeit/tollmann.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+26) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+27) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Links) http://www.betaprod.fr/docs/Impacts.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Mitte) http://www.astrosurf.com/lombry/tl-artwork1.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 rechts) http://www.astrosurf.com/lombry/Images/tl-impacts%20imminents.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t580717.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) http://www.hetek.hu/images/04.023/hit/meteor.JPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) http://www2.gsu.edu/~wwwphl/images/indian_temple.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) http://gruppen.greenpeace.de/aachen/atomenergie.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) http://www.ppu.org.uk/learn/common_picts/atom-bomb-explosion.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Deix weekly, http://www.kabarett.net/deix/bilder99/deix_week_11.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) http://www.cicap.org/img_pub/person/nostradamus.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=187</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=187"/>
		<updated>2009-03-14T13:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häretikern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Menschheits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27.6.1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Universität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsentiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) [http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus Katastrophismus] (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor allem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk [http://books.google.de/books?id=wI5tAAAACAAJ&amp;amp;dq=Und+die+Sintflut+gab+es+doch&amp;amp;ei=baW7SYCzL5-8zgTIwOH3Bw Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit] als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüpfen die AutorInnen an die Erkenntnisse von [http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Walter_Alvarez Luis Walter Alvarez] (siehe: [[Der Alvarez-Impakt und der Aktualismus]]) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fachwelt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kreidezeit Kreidezeit]&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen moderner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualismus und Uniformitarismus. (siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Lyell Lyell] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin Darwin)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorganischen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht angreifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberaubenden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch niemand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäudes beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es solche Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erzhäretiker' [http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky Immanuel Velikovsky] - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten [http://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater Barringer-Krater in Arizona] - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Einschläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen erfolgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gesehen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augenblicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan Kasachstan] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Ghana Ghana]. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgesehen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschichte, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klassisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: [[Stichwort Euhemerismus]]): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im ersten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vorneherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand weisen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: [[Geologische Überlegungen zu Atlantis]] von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins [http://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4r_(Geologie) Quartär] zurückreichende, Menschheitserinnerungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Griechen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit größter Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitabständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte typisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Weltenjahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abwei-chen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elementen dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Überlegungen zu einem Thema bringt, das noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt untersucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeits-flüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überle-gungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, for-dern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequen-zen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impaktes für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomr-eaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militäri-schen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atoma-ren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Orga-nismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in sei-ner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur ei-nigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischen-lagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauaus-führung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort be-fürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhal-ten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion un-seres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Kör-per -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, näm-lich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nati-onale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches &amp;quot;&amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen&amp;quot;. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Ge-filde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschicht-lichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Schar-latane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. No-stradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Kata-strophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Oster-weiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den darge-legten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unter-worfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines plane-tenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad inner-halb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinen-den Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolge-rung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Ab-gesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar ver-seucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraft-werke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutli-chen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wo-bei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre dem-nach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Li-teratur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von ein-zelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontan-phänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die La-borforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmas-sungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funk-tion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsycho-logie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmun-gen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materia-listischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Fried-rich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es han-delt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwis-senschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplist-isch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geo-mythologische Überlegungen zu Atlantis&lt;br /&gt;
(Alexander und Edith Tollmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'UND DIE WAHRHEIT SIEGT SCHLIESSLICH DOCH!' &lt;br /&gt;
- Eine Rezension (Dr. Horst Friedrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Alexander u. Edith Tollmann, 'Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit', Droemer Knaur, München 1993, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: ebd., S. 307, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: ebd., S. 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (+6) Amerkung: A. und E. Tollmann verweisen dazu im Appendix auf I. L. Ideler 1836, I, S. 484; A. Stentzel 1894, S. 179; K. Ziegler et al. 1921, S. 9 ff.; R. Huggett 1989, S. 16, 20.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 359  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Anmerkung: Im Einzelnen sind dies: Der Einschlag; Die Krater; Das Impaktbeben; Der entfesselte Vulkanismus; Feuersturm und Weltenbrand; Die Flutwelle; Die Impaktnacht; Der Impaktwinter; Sturzregen, Feuerwasser und der kochende Ozean; Umweltgiftproduktion; Strahlenschäden; Der Treibhauseffekt; Massensterben; Ein neuer Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Quelle: ebd., S. 358, 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+11) Anmerkung: Für die meisten (Prä-) Historiker und Anthropologen ist die Vorstellung völlig inakzeptabel, mündliche Überlieferungen könnten historische Informationen auch über Jahrtausende hinweg transportieren. Ihr, an den Universitäten &amp;quot;lebensweltlich gebrochenes&amp;quot; und eurozentrisch geprägtes, Verständnis von Überlieferung macht es ihnen unmöglich, sich Gesellschaften ohne Schriftkultur vorzustellen, die über eine derartige &amp;quot;Traditions-Fähigkeit&amp;quot; verfügen. Zur oralen Langzeit-Überlieferungen siehe z.B. Beringstraßen-Theorie und indianische Überlieferungen von Itzli Ehecatl; oder: Vine Deloria Jr., &amp;quot;Red Earth - White Lies&amp;quot;, FULCRUM PUBLISHING, Golden/Colorado, USA, 1997, Kapitel 2: &amp;quot;Science and the Oral Tradition&amp;quot;, S. 23 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+12) Quelle: ebd., S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+13) Quelle: ebd., S. 372  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+14) Quelle: ebd., S. 373&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+15) Quelle: ebd., S. 374&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
(+16) Quelle: ebd., S. 375&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+17) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+18) siehe dazu: C. R. Chapman u. D. Morrison, 1989, S. 276 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+19) Quelle: ebd., S. 377 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+20) Quelle: ebd., S. 379     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+21) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+22) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+23) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+24) Anmerkung: Mulacz bezieht sich hier auf W. H. C. TENHAEFFs  &amp;quot;Orloogsvoorspellingen&amp;quot; und stellt fest: &amp;quot;Einen Teil davon habe ich ins Deutsche übersetzt, wobei dieses Material mit einem anderen Werk des Verfassers amalgamiert worden ist. Der deutsche Titel lautet: &amp;gt;Der Blick in die Zukunft. Präkognition&amp;lt;, Universitas, Berlin 1976.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+25) Quelle: Peter Mulacz, Buchrezension zu A. u. E. Tollmanns &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot;, online unter http://www.t0.or.at/~psi/endzeit/tollmann.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+26) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+27) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Links) http://www.betaprod.fr/docs/Impacts.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Mitte) http://www.astrosurf.com/lombry/tl-artwork1.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 rechts) http://www.astrosurf.com/lombry/Images/tl-impacts%20imminents.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t580717.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) http://www.hetek.hu/images/04.023/hit/meteor.JPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) http://www2.gsu.edu/~wwwphl/images/indian_temple.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) http://gruppen.greenpeace.de/aachen/atomenergie.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) http://www.ppu.org.uk/learn/common_picts/atom-bomb-explosion.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Deix weekly, http://www.kabarett.net/deix/bilder99/deix_week_11.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) http://www.cicap.org/img_pub/person/nostradamus.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=186</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=186"/>
		<updated>2009-03-14T13:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häretikern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Menschheits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27.6.1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Universität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsentiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) [http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus Katastrophismus] (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor allem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk [http://books.google.de/books?id=wI5tAAAACAAJ&amp;amp;dq=Und+die+Sintflut+gab+es+doch&amp;amp;ei=baW7SYCzL5-8zgTIwOH3Bw Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit] als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüpfen die AutorInnen an die Erkenntnisse von [http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Walter_Alvarez Luis Walter Alvarez] (siehe: [[Der Alvarez-Impakt und der Aktualismus]]) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fachwelt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kreidezeit Kreidezeit]&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen moderner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualismus und Uniformitarismus. (siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Lyell Lyell] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin Darwin) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorganischen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht angreifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberaubenden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch niemand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäudes beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es solche Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erzhäretiker' [http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky Immanuel Velikovsky] - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten [http://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater Barringer-Krater in Arizona] - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Einschläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen erfolgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gesehen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augenblicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan Kasachstan] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Ghana Ghana]. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgesehen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschichte, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klassisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: [[Stichwort Euhemerismus]]): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im ersten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vorneherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand weisen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: [[Geologische Überlegungen zu Atlantis]] von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins [http://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4r_(Geologie) Quartär] zurückreichende, Menschheitserinnerungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Griechen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit größter Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitabständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte typisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Weltenjahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abwei-chen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elementen dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Überlegungen zu einem Thema bringt, das noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt untersucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeits-flüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überle-gungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, for-dern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequen-zen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impaktes für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomr-eaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militäri-schen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atoma-ren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Orga-nismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in sei-ner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur ei-nigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischen-lagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauaus-führung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort be-fürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhal-ten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion un-seres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Kör-per -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, näm-lich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nati-onale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches &amp;quot;&amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen&amp;quot;. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Ge-filde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschicht-lichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Schar-latane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. No-stradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Kata-strophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Oster-weiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den darge-legten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unter-worfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines plane-tenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad inner-halb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinen-den Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolge-rung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Ab-gesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar ver-seucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraft-werke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutli-chen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wo-bei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre dem-nach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Li-teratur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von ein-zelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontan-phänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die La-borforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmas-sungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funk-tion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsycho-logie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmun-gen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materia-listischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Fried-rich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es han-delt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwis-senschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplist-isch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geo-mythologische Überlegungen zu Atlantis&lt;br /&gt;
(Alexander und Edith Tollmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'UND DIE WAHRHEIT SIEGT SCHLIESSLICH DOCH!' &lt;br /&gt;
- Eine Rezension (Dr. Horst Friedrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Alexander u. Edith Tollmann, 'Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit', Droemer Knaur, München 1993, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: ebd., S. 307, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: ebd., S. 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (+6) Amerkung: A. und E. Tollmann verweisen dazu im Appendix auf I. L. Ideler 1836, I, S. 484; A. Stentzel 1894, S. 179; K. Ziegler et al. 1921, S. 9 ff.; R. Huggett 1989, S. 16, 20.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 359  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Anmerkung: Im Einzelnen sind dies: Der Einschlag; Die Krater; Das Impaktbeben; Der entfesselte Vulkanismus; Feuersturm und Weltenbrand; Die Flutwelle; Die Impaktnacht; Der Impaktwinter; Sturzregen, Feuerwasser und der kochende Ozean; Umweltgiftproduktion; Strahlenschäden; Der Treibhauseffekt; Massensterben; Ein neuer Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Quelle: ebd., S. 358, 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+11) Anmerkung: Für die meisten (Prä-) Historiker und Anthropologen ist die Vorstellung völlig inakzeptabel, mündliche Überlieferungen könnten historische Informationen auch über Jahrtausende hinweg transportieren. Ihr, an den Universitäten &amp;quot;lebensweltlich gebrochenes&amp;quot; und eurozentrisch geprägtes, Verständnis von Überlieferung macht es ihnen unmöglich, sich Gesellschaften ohne Schriftkultur vorzustellen, die über eine derartige &amp;quot;Traditions-Fähigkeit&amp;quot; verfügen. Zur oralen Langzeit-Überlieferungen siehe z.B. Beringstraßen-Theorie und indianische Überlieferungen von Itzli Ehecatl; oder: Vine Deloria Jr., &amp;quot;Red Earth - White Lies&amp;quot;, FULCRUM PUBLISHING, Golden/Colorado, USA, 1997, Kapitel 2: &amp;quot;Science and the Oral Tradition&amp;quot;, S. 23 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+12) Quelle: ebd., S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+13) Quelle: ebd., S. 372  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+14) Quelle: ebd., S. 373&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+15) Quelle: ebd., S. 374&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
(+16) Quelle: ebd., S. 375&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+17) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+18) siehe dazu: C. R. Chapman u. D. Morrison, 1989, S. 276 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+19) Quelle: ebd., S. 377 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+20) Quelle: ebd., S. 379     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+21) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+22) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+23) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+24) Anmerkung: Mulacz bezieht sich hier auf W. H. C. TENHAEFFs  &amp;quot;Orloogsvoorspellingen&amp;quot; und stellt fest: &amp;quot;Einen Teil davon habe ich ins Deutsche übersetzt, wobei dieses Material mit einem anderen Werk des Verfassers amalgamiert worden ist. Der deutsche Titel lautet: &amp;gt;Der Blick in die Zukunft. Präkognition&amp;lt;, Universitas, Berlin 1976.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+25) Quelle: Peter Mulacz, Buchrezension zu A. u. E. Tollmanns &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot;, online unter http://www.t0.or.at/~psi/endzeit/tollmann.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+26) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+27) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Links) http://www.betaprod.fr/docs/Impacts.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Mitte) http://www.astrosurf.com/lombry/tl-artwork1.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 rechts) http://www.astrosurf.com/lombry/Images/tl-impacts%20imminents.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t580717.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) http://www.hetek.hu/images/04.023/hit/meteor.JPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) http://www2.gsu.edu/~wwwphl/images/indian_temple.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) http://gruppen.greenpeace.de/aachen/atomenergie.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) http://www.ppu.org.uk/learn/common_picts/atom-bomb-explosion.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Deix weekly, http://www.kabarett.net/deix/bilder99/deix_week_11.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) http://www.cicap.org/img_pub/person/nostradamus.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=185</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=185"/>
		<updated>2009-03-14T13:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häretikern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Menschheits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27.6.1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Universität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsentiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) [http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus Katastrophismus] (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor allem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk [http://books.google.de/books?id=wI5tAAAACAAJ&amp;amp;dq=Und+die+Sintflut+gab+es+doch&amp;amp;ei=baW7SYCzL5-8zgTIwOH3Bw Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit] als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüpfen die AutorInnen an die Erkenntnisse von [http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Walter_Alvarez Luis Walter Alvarez] (siehe: [[Der Alvarez-Impakt und der Aktualismus]]) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fachwelt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kreidezeit Kreidezeit9&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen moderner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualismus und Uniformitarismus. (siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Lyell Lyell] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin Darwin) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorganischen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht angreifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberaubenden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch niemand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäudes beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es solche Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erzhäretiker' [http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky Immanuel Velikovsky] - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten [http://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater Barringer-Krater in Arizona] - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Einschläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen erfolgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gesehen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augenblicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan Kasachstan] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Ghana Ghana]. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgesehen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschichte, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klassisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: [[Stichwort Euhemerismus]]): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im ersten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vorneherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand weisen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: [[Geologische Überlegungen zu Atlantis]] von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins [http://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4r_(Geologie) Quartär] zurückreichende, Menschheitserinnerungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Griechen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit größter Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitabständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte typisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Weltenjahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abwei-chen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elementen dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Überlegungen zu einem Thema bringt, das noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt untersucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeits-flüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überle-gungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, for-dern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequen-zen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impaktes für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomr-eaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militäri-schen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atoma-ren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Orga-nismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in sei-ner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur ei-nigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischen-lagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauaus-führung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort be-fürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhal-ten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion un-seres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Kör-per -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, näm-lich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nati-onale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches &amp;quot;&amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen&amp;quot;. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Ge-filde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschicht-lichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Schar-latane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. No-stradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Kata-strophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Oster-weiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den darge-legten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unter-worfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines plane-tenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad inner-halb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinen-den Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolge-rung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Ab-gesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar ver-seucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraft-werke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutli-chen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wo-bei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre dem-nach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Li-teratur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von ein-zelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontan-phänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die La-borforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmas-sungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funk-tion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsycho-logie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmun-gen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materia-listischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Fried-rich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es han-delt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwis-senschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplist-isch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geo-mythologische Überlegungen zu Atlantis&lt;br /&gt;
(Alexander und Edith Tollmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'UND DIE WAHRHEIT SIEGT SCHLIESSLICH DOCH!' &lt;br /&gt;
- Eine Rezension (Dr. Horst Friedrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Alexander u. Edith Tollmann, 'Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit', Droemer Knaur, München 1993, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: ebd., S. 307, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: ebd., S. 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (+6) Amerkung: A. und E. Tollmann verweisen dazu im Appendix auf I. L. Ideler 1836, I, S. 484; A. Stentzel 1894, S. 179; K. Ziegler et al. 1921, S. 9 ff.; R. Huggett 1989, S. 16, 20.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 359  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Anmerkung: Im Einzelnen sind dies: Der Einschlag; Die Krater; Das Impaktbeben; Der entfesselte Vulkanismus; Feuersturm und Weltenbrand; Die Flutwelle; Die Impaktnacht; Der Impaktwinter; Sturzregen, Feuerwasser und der kochende Ozean; Umweltgiftproduktion; Strahlenschäden; Der Treibhauseffekt; Massensterben; Ein neuer Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Quelle: ebd., S. 358, 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+11) Anmerkung: Für die meisten (Prä-) Historiker und Anthropologen ist die Vorstellung völlig inakzeptabel, mündliche Überlieferungen könnten historische Informationen auch über Jahrtausende hinweg transportieren. Ihr, an den Universitäten &amp;quot;lebensweltlich gebrochenes&amp;quot; und eurozentrisch geprägtes, Verständnis von Überlieferung macht es ihnen unmöglich, sich Gesellschaften ohne Schriftkultur vorzustellen, die über eine derartige &amp;quot;Traditions-Fähigkeit&amp;quot; verfügen. Zur oralen Langzeit-Überlieferungen siehe z.B. Beringstraßen-Theorie und indianische Überlieferungen von Itzli Ehecatl; oder: Vine Deloria Jr., &amp;quot;Red Earth - White Lies&amp;quot;, FULCRUM PUBLISHING, Golden/Colorado, USA, 1997, Kapitel 2: &amp;quot;Science and the Oral Tradition&amp;quot;, S. 23 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+12) Quelle: ebd., S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+13) Quelle: ebd., S. 372  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+14) Quelle: ebd., S. 373&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+15) Quelle: ebd., S. 374&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
(+16) Quelle: ebd., S. 375&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+17) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+18) siehe dazu: C. R. Chapman u. D. Morrison, 1989, S. 276 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+19) Quelle: ebd., S. 377 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+20) Quelle: ebd., S. 379     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+21) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+22) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+23) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+24) Anmerkung: Mulacz bezieht sich hier auf W. H. C. TENHAEFFs  &amp;quot;Orloogsvoorspellingen&amp;quot; und stellt fest: &amp;quot;Einen Teil davon habe ich ins Deutsche übersetzt, wobei dieses Material mit einem anderen Werk des Verfassers amalgamiert worden ist. Der deutsche Titel lautet: &amp;gt;Der Blick in die Zukunft. Präkognition&amp;lt;, Universitas, Berlin 1976.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+25) Quelle: Peter Mulacz, Buchrezension zu A. u. E. Tollmanns &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot;, online unter http://www.t0.or.at/~psi/endzeit/tollmann.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+26) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+27) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Links) http://www.betaprod.fr/docs/Impacts.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Mitte) http://www.astrosurf.com/lombry/tl-artwork1.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 rechts) http://www.astrosurf.com/lombry/Images/tl-impacts%20imminents.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t580717.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) http://www.hetek.hu/images/04.023/hit/meteor.JPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) http://www2.gsu.edu/~wwwphl/images/indian_temple.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) http://gruppen.greenpeace.de/aachen/atomenergie.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) http://www.ppu.org.uk/learn/common_picts/atom-bomb-explosion.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Deix weekly, http://www.kabarett.net/deix/bilder99/deix_week_11.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) http://www.cicap.org/img_pub/person/nostradamus.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=184</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=184"/>
		<updated>2009-03-14T12:49:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häretikern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Menschheits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27.6.1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Universität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsentiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) [http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus Katastrophismus] (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor allem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk [http://books.google.de/books?id=wI5tAAAACAAJ&amp;amp;dq=Und+die+Sintflut+gab+es+doch&amp;amp;ei=baW7SYCzL5-8zgTIwOH3Bw Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit] als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüpfen die AutorInnen an die Erkenntnisse von [http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Walter_Alvarez Luis Walter Alvarez] (siehe: [[Der Alvarez-Impakt und der Aktualismus]]) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fachwelt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;Kreidezeit&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen moderner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualismus und Uniformitarismus. (siehe: Lyell und Darwin) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorganischen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht angreifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberaubenden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch niemand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäudes beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es solche Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erzhäretiker' [http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky Immanuel Velikovsky] - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten [http://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater Barringer-Krater in Arizona] - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Einschläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen erfolgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gesehen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augenblicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in Kasa-chstan und Ghana. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgese-hen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschich-te, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klas-sisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: Stichwort Euhemerismus): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im er-sten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vor-neherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand wei-sen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: Geologische Überlegungen zu Atlantis von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins Quartär zurückreichende, Menschheitserinner-ungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Grie-chen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit grös-ster Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitab-ständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte ty-pisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Welten-jahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abwei-chen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elemen-ten dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Über-legungen zu einem Thema bringt, daß noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt unter-sucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeits-flüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überle-gungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, for-dern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequen-zen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impaktes für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomr-eaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militäri-schen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atoma-ren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Orga-nismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in sei-ner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur ei-nigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischen-lagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauaus-führung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort be-fürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhal-ten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion un-seres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Kör-per -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, näm-lich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nati-onale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches &amp;quot;&amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen&amp;quot;. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Ge-filde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschicht-lichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Schar-latane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. No-stradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Kata-strophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Oster-weiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den darge-legten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unter-worfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines plane-tenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad inner-halb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinen-den Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolge-rung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Ab-gesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar ver-seucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraft-werke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutli-chen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wo-bei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre dem-nach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Li-teratur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von ein-zelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontan-phänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die La-borforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmas-sungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funk-tion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsycho-logie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmun-gen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materia-listischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Fried-rich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es han-delt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwis-senschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplist-isch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geo-mythologische Überlegungen zu Atlantis&lt;br /&gt;
(Alexander und Edith Tollmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'UND DIE WAHRHEIT SIEGT SCHLIESSLICH DOCH!' &lt;br /&gt;
- Eine Rezension (Dr. Horst Friedrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Alexander u. Edith Tollmann, 'Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit', Droemer Knaur, München 1993, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: ebd., S. 307, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: ebd., S. 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (+6) Amerkung: A. und E. Tollmann verweisen dazu im Appendix auf I. L. Ideler 1836, I, S. 484; A. Stentzel 1894, S. 179; K. Ziegler et al. 1921, S. 9 ff.; R. Huggett 1989, S. 16, 20.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 359  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Anmerkung: Im Einzelnen sind dies: Der Einschlag; Die Krater; Das Impaktbeben; Der entfesselte Vulkanismus; Feuersturm und Weltenbrand; Die Flutwelle; Die Impaktnacht; Der Impaktwinter; Sturzregen, Feuerwasser und der kochende Ozean; Umweltgiftproduktion; Strahlenschäden; Der Treibhauseffekt; Massensterben; Ein neuer Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Quelle: ebd., S. 358, 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+11) Anmerkung: Für die meisten (Prä-) Historiker und Anthropologen ist die Vorstellung völlig inakzeptabel, mündliche Überlieferungen könnten historische Informationen auch über Jahrtausende hinweg transportieren. Ihr, an den Universitäten &amp;quot;lebensweltlich gebrochenes&amp;quot; und eurozentrisch geprägtes, Verständnis von Überlieferung macht es ihnen unmöglich, sich Gesellschaften ohne Schriftkultur vorzustellen, die über eine derartige &amp;quot;Traditions-Fähigkeit&amp;quot; verfügen. Zur oralen Langzeit-Überlieferungen siehe z.B. Beringstraßen-Theorie und indianische Überlieferungen von Itzli Ehecatl; oder: Vine Deloria Jr., &amp;quot;Red Earth - White Lies&amp;quot;, FULCRUM PUBLISHING, Golden/Colorado, USA, 1997, Kapitel 2: &amp;quot;Science and the Oral Tradition&amp;quot;, S. 23 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+12) Quelle: ebd., S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+13) Quelle: ebd., S. 372  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+14) Quelle: ebd., S. 373&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+15) Quelle: ebd., S. 374&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
(+16) Quelle: ebd., S. 375&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+17) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+18) siehe dazu: C. R. Chapman u. D. Morrison, 1989, S. 276 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+19) Quelle: ebd., S. 377 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+20) Quelle: ebd., S. 379     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+21) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+22) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+23) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+24) Anmerkung: Mulacz bezieht sich hier auf W. H. C. TENHAEFFs  &amp;quot;Orloogsvoorspellingen&amp;quot; und stellt fest: &amp;quot;Einen Teil davon habe ich ins Deutsche übersetzt, wobei dieses Material mit einem anderen Werk des Verfassers amalgamiert worden ist. Der deutsche Titel lautet: &amp;gt;Der Blick in die Zukunft. Präkognition&amp;lt;, Universitas, Berlin 1976.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+25) Quelle: Peter Mulacz, Buchrezension zu A. u. E. Tollmanns &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot;, online unter http://www.t0.or.at/~psi/endzeit/tollmann.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+26) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+27) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Links) http://www.betaprod.fr/docs/Impacts.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Mitte) http://www.astrosurf.com/lombry/tl-artwork1.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 rechts) http://www.astrosurf.com/lombry/Images/tl-impacts%20imminents.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t580717.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) http://www.hetek.hu/images/04.023/hit/meteor.JPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) http://www2.gsu.edu/~wwwphl/images/indian_temple.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) http://gruppen.greenpeace.de/aachen/atomenergie.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) http://www.ppu.org.uk/learn/common_picts/atom-bomb-explosion.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Deix weekly, http://www.kabarett.net/deix/bilder99/deix_week_11.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) http://www.cicap.org/img_pub/person/nostradamus.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=183</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=183"/>
		<updated>2009-03-14T12:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häreti-kern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Mensch-heits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27. 6. 1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Uni-versität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsen-tiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Ge-schichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) Katastrophismus (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor al-lem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit&amp;quot; als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüp-fen die AutorInnen an die Erkenntnisse von Luis und Walter Alvarez (siehe: Der Alvarez-Im-pakt und der Aktualismus) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fach-welt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;Kreidezeit&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen mo-derner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualis-mus und Uniformitarismus. (siehe: Lyell und Darwin) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorgani-schen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht an-greifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberau-benden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch nie-mand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäu-des beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es sol-che Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erz-häretiker' Immanuel Velikovsky - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten Barringer-Krater in Arizona - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Ein-schläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen er-folgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gese-hen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augen-blicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in Kasa-chstan und Ghana. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgese-hen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschich-te, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klas-sisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: Stichwort Euhemerismus): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im er-sten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vor-neherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand wei-sen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: Geologische Überlegungen zu Atlantis von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins Quartär zurückreichende, Menschheitserinner-ungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Grie-chen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit grös-ster Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitab-ständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte ty-pisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Welten-jahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abwei-chen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elemen-ten dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Über-legungen zu einem Thema bringt, daß noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt unter-sucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeits-flüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überle-gungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, for-dern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequen-zen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impaktes für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomr-eaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militäri-schen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atoma-ren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Orga-nismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in sei-ner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur ei-nigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischen-lagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauaus-führung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort be-fürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhal-ten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion un-seres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Kör-per -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, näm-lich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nati-onale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches &amp;quot;&amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen&amp;quot;. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Ge-filde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschicht-lichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Schar-latane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. No-stradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Kata-strophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Oster-weiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den darge-legten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unter-worfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines plane-tenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad inner-halb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinen-den Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolge-rung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Ab-gesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar ver-seucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraft-werke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutli-chen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wo-bei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre dem-nach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Li-teratur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von ein-zelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontan-phänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die La-borforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmas-sungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funk-tion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsycho-logie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmun-gen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materia-listischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Fried-rich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es han-delt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwis-senschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplist-isch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geo-mythologische Überlegungen zu Atlantis&lt;br /&gt;
(Alexander und Edith Tollmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'UND DIE WAHRHEIT SIEGT SCHLIESSLICH DOCH!' &lt;br /&gt;
- Eine Rezension (Dr. Horst Friedrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Alexander u. Edith Tollmann, 'Und die Sintflut gab es doch. Vom Mythos zur historischen Wahrheit', Droemer Knaur, München 1993, S. 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: ebd., S. 307, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: ebd., S. 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (+6) Amerkung: A. und E. Tollmann verweisen dazu im Appendix auf I. L. Ideler 1836, I, S. 484; A. Stentzel 1894, S. 179; K. Ziegler et al. 1921, S. 9 ff.; R. Huggett 1989, S. 16, 20.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 359  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Anmerkung: Im Einzelnen sind dies: Der Einschlag; Die Krater; Das Impaktbeben; Der entfesselte Vulkanismus; Feuersturm und Weltenbrand; Die Flutwelle; Die Impaktnacht; Der Impaktwinter; Sturzregen, Feuerwasser und der kochende Ozean; Umweltgiftproduktion; Strahlenschäden; Der Treibhauseffekt; Massensterben; Ein neuer Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: A. und E. Tollmann (1993), S. 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Quelle: ebd., S. 358, 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+11) Anmerkung: Für die meisten (Prä-) Historiker und Anthropologen ist die Vorstellung völlig inakzeptabel, mündliche Überlieferungen könnten historische Informationen auch über Jahrtausende hinweg transportieren. Ihr, an den Universitäten &amp;quot;lebensweltlich gebrochenes&amp;quot; und eurozentrisch geprägtes, Verständnis von Überlieferung macht es ihnen unmöglich, sich Gesellschaften ohne Schriftkultur vorzustellen, die über eine derartige &amp;quot;Traditions-Fähigkeit&amp;quot; verfügen. Zur oralen Langzeit-Überlieferungen siehe z.B. Beringstraßen-Theorie und indianische Überlieferungen von Itzli Ehecatl; oder: Vine Deloria Jr., &amp;quot;Red Earth - White Lies&amp;quot;, FULCRUM PUBLISHING, Golden/Colorado, USA, 1997, Kapitel 2: &amp;quot;Science and the Oral Tradition&amp;quot;, S. 23 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+12) Quelle: ebd., S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+13) Quelle: ebd., S. 372  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+14) Quelle: ebd., S. 373&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+15) Quelle: ebd., S. 374&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
(+16) Quelle: ebd., S. 375&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+17) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+18) siehe dazu: C. R. Chapman u. D. Morrison, 1989, S. 276 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+19) Quelle: ebd., S. 377 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
(+20) Quelle: ebd., S. 379     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+21) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+22) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+23) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+24) Anmerkung: Mulacz bezieht sich hier auf W. H. C. TENHAEFFs  &amp;quot;Orloogsvoorspellingen&amp;quot; und stellt fest: &amp;quot;Einen Teil davon habe ich ins Deutsche übersetzt, wobei dieses Material mit einem anderen Werk des Verfassers amalgamiert worden ist. Der deutsche Titel lautet: &amp;gt;Der Blick in die Zukunft. Präkognition&amp;lt;, Universitas, Berlin 1976.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+25) Quelle: Peter Mulacz, Buchrezension zu A. u. E. Tollmanns &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot;, online unter http://www.t0.or.at/~psi/endzeit/tollmann.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+26) Quelle: Böhlau-Verlag, online unter http://www.boehlau.at/main/book.jsp?bookID=3-205-98898-1&amp;amp;categoryID=7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+27) Quelle: Horst Friedrich, EFODON ARCHIV, online unter http://www.efodon.de/html/archiv/rezi/friedrich/naturkatastrophen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Links) http://www.betaprod.fr/docs/Impacts.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 Mitte) http://www.astrosurf.com/lombry/tl-artwork1.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1 rechts) http://www.astrosurf.com/lombry/Images/tl-impacts%20imminents.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t580717.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) http://www.hetek.hu/images/04.023/hit/meteor.JPG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) http://www2.gsu.edu/~wwwphl/images/indian_temple.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) http://gruppen.greenpeace.de/aachen/atomenergie.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) http://www.ppu.org.uk/learn/common_picts/atom-bomb-explosion.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Deix weekly, http://www.kabarett.net/deix/bilder99/deix_week_11.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) http://www.cicap.org/img_pub/person/nostradamus.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=182</id>
		<title>Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis,_der_Sintflut-Impakt_und_Nostradamus:_Die_Theorien_von_A._und_E._Tollmann&amp;diff=182"/>
		<updated>2009-03-14T12:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis, der Sintflut-Impakt und Nostradamus: Die Theorien von A. und E. Tollmann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(bb) Das Wiener Forscher-Ehepaar Alexander und Edith (†) Tollmann gehört zu jenen 'Häreti-kern' innehalb des akademischen Wissenschaftsbetriebs, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren katastrophistischen Veröffentlichungen zur jüngeren Erd- und Mensch-heits-Geschichte bei großen Teilen ihrer Kollegenschaft besonders unbeliebt gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Alexander Tollmann (Abb. 2) wurde am 27. 6. 1928 in Wien geboren und schloss dort das Studium der Geologie ab. Ab 1969 hatte er eine Professur am Geologischen Institut der Uni-versität Wien inne, wo er ab 1972 als Institutsvorstand tätig war. Aber auch als Homo politicus machte sich der streitbare und als Querdenker bekannte Professor durch seine Aktivitäten für Umweltschutz und gegen Kernkraftwerke sowie als Gründer der 'Vereinten Grünen Österreichs' (VGÖ, grüne Parteien) einen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Tollmanns häufig als &amp;quot;Atlantisforscher&amp;quot; betrachtet worden sind, und sich - was wir betonen möchten - große Meriten um dieses alternative Forschungsgebiet erworben haben, wäre es mit Sicherheit verkürzend, sie in dieser Weise zu kategorisieren. Vielemehr repräsen-tiert das Paar (beide waren Geologen und Anthropologin) mit seiner gemeinsamen Arbeit fast symbolträchtig die neue, alternative oder grenzwissenschaftliche Erd- und Menschheits-Ge-schichtsforschung, die sich im späten 20. Jahrhunderts zu formieren begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alvarez-Impakt als Basis der Tollmann´schen Überlegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den modernen (Neo-) Katastrophismus (siehe dazu auch: Neo-Katastrophismus und kataklysmische Impakt-Theorien) und die empirische Atlantisforschung erwies sich vor al-lem A. und E. Tollmanns 1993 erschienenes Standardwerk &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch - Vom Mythos zur historischen Wahrheit&amp;quot; als Meilenstein. Mit dieser 560 Seiten starken Arbeit knüp-fen die AutorInnen an die Erkenntnisse von Luis und Walter Alvarez (siehe: Der Alvarez-Im-pakt und der Aktualismus) an, die im Jahr 1980 - gemeinsam mit Frank Asaro u. Helen V. Michel - durch eine Veröffentlichung in der angesehenen Wissenschafts-Zeitschrift Science ein 'geologisches Beben' der etwas anderen Art auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung legten die ForscherInnen (Alvarez et al.) einer schockierten Fach-welt massive Indizien und harte Evidenzen dafür vor, dass offenbar ein gewaltiger Meteoriten-Impakt am Ende der sogenannten &amp;gt;Kreidezeit&amp;lt; (vor etwa 65 Millionen Jahren) kataklysmische Veränderungen auf dem gesamten Globus hervorgerufen hat. Damit waren sie nicht nur auf die lange gesuchte Ursache für das plötzliche Aussterben der Dinosaurier gestoßen, sondern sie hatten gleichzeitig - mit einem einzigen, wohlgezielten Streich - den zentralen Dogmen mo-derner Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung den Lebensnerv durchtrennt - dem Aktualis-mus und Uniformitarismus. (siehe: Lyell und Darwin) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns kommentierten diesen Vorgang folgendermaßen: &amp;quot;Die Veröffentlichung wurde selbst zum Impakt in der herkömmlichen aktualistischen Sichtweise der Erdwissenschaftler. Sie stellte selbst die Superkatastrophe für das bisherige und traditionelle Denken dar und stürzte die berühmten Vertreter der &amp;gt;Entwicklungslehre in kleinen Schritten&amp;lt; im anorgani-schen wie im biologischen Bereich von Lyell bis Darwin mit einem Stoß vom Podest. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation des Alvarez-Teams hatte deshalb für so außerordentliche Aufregung gesorgt, weil dieser erste Entwurf - einerseits wie es sich für einen Nobelpreisträger geziemte - bereits umfassend mit exakten Daten und Analyseergebnissen ausgestattet und daher nicht leicht an-greifbar war, andererseits aber zugleich ein tiefgründig durchdachtes Szenario der atemberau-benden Auswirkungen auf die Erde und das Leben präsentierte, von denen vorher noch nie-mand etwas geahnt hatte, und überdies neue Antworten auf Grundfragen der Entwicklungsge-schichte bis hin zum rätselhaften Massenaussterben von Organismen in der Erdgeschichte bot.&amp;quot; (+1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer wesentlichen Argumentations-Grundlage und der zentralen Stütze ihres Theoriengebäu-des beraubt, blieb der wissenschaftlichen Orthodoxie nur noch der geordnete Rückzug in die rezente Erdgeschichte übrig, wobei das Establishment in etwa folgendermaßen argumentierte: &amp;quot;Schön und gut - wir können nicht mehr bestreiten, dass sich derartige Ereignisse vor Millionen von Jahren ereignet, und die erdgeschichtliche Entwicklung massiv beeinflußt haben. Während der Entwicklung des modernen Menschen - erst recht in historischen Zeiträumen - hat es sol-che Kataklysmen jedenfalls nicht gegeben - und deshalb brauchen wir an unseren diesbezüglichen Vorstellungen auch nicht das Geringste zu ändern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit konnten und wollten sich die Tollmanns - ähnlich wie schon Jahre zuvor der 'Erz-häretiker' Immanuel Velikovsky - nicht zufrieden geben. Ausgehend von der Fragestellung, &amp;quot;wie häufig ein solches Ereignis in der Erdgeschichte, aber auch in der Menschheitsgeschichte eintrat und zu erwarten ist&amp;quot;, weisen sie dezidiert - und anhand konkreter Beispiele, wie z.B. dem etwa 25 000 Jahre alten Barringer-Krater in Arizona - nach, dass die Erde auch in post-tertiären Zeiten einem regelrechten Trommelfeuer von Impaktoren ausgesetzt war. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, &amp;quot;daß das Bombardement aus dem All zum festen Bestandteil der Erdentwicklung gehört. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind aufgrund der Schätzungen über die Häufigkeit von Impakten und aufgrund anderer Indizien davon überzeugt, daß tiefgreifende, bedeutende Ein-schläge mit gravierenden Auswirkungen auf das Leben beständig und in kurzen Abständen er-folgt sind: alle paar zehntausend oder höchstens hunderttausend Jahre, also geologisch gese-hen - angesichts der Milliarden Jahre langen Entwicklung unseres Planeten - alle paar »Augen-blicke«. Sie werden die Erklärung für die meisten Zäsuren der Erdgeschichte liefern - bis hinunter in die kleinsten geologischen Einzelheiten.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologische Argumente für Impakt-Katastrophen in rezenten Perioden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vermuteten Zeitraum der Menschheitsentwicklung (die jüngsten 3 Millionen Jahre) listen die beiden ForscherInnen ca. 30 bekannte, größere Impakte weltweit auf und können somit feststellen: &amp;quot;Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon wiederholt Impakte erlebt&amp;quot;. (+3) Während von den Auswirkungen der meisten dieser Boliden-Einschläge nur die nähere Umgebung oder ein regional eingrenzbarer Großraum betroffen war, können A. und E. Tollmann darunter aber auch eine Reihe regelrechter Overkill-Ereignisse nachweisen: &amp;quot;Weitreichende Auswirkungen hatten aber die Einschläge vor rund einer Million Jahre in Kasa-chstan und Ghana. Verheerende Schäden von globalem Ausmaß richtete hingegen – abgese-hen vom Sintflut-Impakt - der Einschlag vor rund 700 000 Jahren an, dessen Tektitstreu von Südchina und Hinterindien über ganz Australien bis weit hinein in die Weltmeere reicht.&amp;quot; (+4)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Suche nach geologischen Hinweisen auf Impakte in den jüngsten 40 000 Jahren (der vermuteten Ära des Homo sapiens) wird das Forscher-Ehepaar fündig, wobei sie zunächst feststellen müssen, dass diese Frage seitens der Geologie &amp;quot;noch von niemandem überdacht worden&amp;quot; sei, &amp;quot;so daß also auch noch kein Material dazu gesammelt worden ist.&amp;quot; (+5) Eine erste sachdienliche Spur sehen die Tollmanns &amp;quot;in den auffälligen Staubbändern aus der Zeit um 18 000 - 17 000 vor heute&amp;quot;, die &amp;quot;in dem antarktischen Eisbohrkern der Byrd-Station entdeckt wurden, und die auch die damit befaßten Forscher selbst als merkwürdig bezeichnet haben. (+6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese großen Staubmengen lassen sich nicht einfach auf Vulkan-Eruptionen beziehen, wie sie sich in einige Jahrtausende älteren Aschenhorizonten dokumentieren. In dieser Zeit vor 17 000 - 18 000 Jahren aber setzte eine lang anhaltende Erwärmung ein, die das letzte Hochglazial beendete. Man könnte daher vermuten, daß diese Entwicklung auf eine Treibhauswirkung zurückgeht, die durch die Produktion von Treibhausgasen bei einem Impakt hervorgerufen wurde.&amp;quot; (+7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturwissenschaftliche Identifikation und Analyse dieses rezenten Sinflut-Impakts führen die Tollmanns streng systematisch durch, wobei sie vierzehn (!) Teilbereiche und -aspekte des Geschehens (+8) separat und ausführlich unter die Lupe nehmen. (Siehe dazu: Ablauf und Folgen eines Impaktes von Christian Rother, der in seinem Aufsatz Systematik und Angaben der Tollmanns weitgehend übernimmt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an Weltuntergänge - Überlieferungen aus der &amp;gt;Steinzeit&amp;lt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifikation des jüngsten Großimpakt-Szenarios in der rezenten Menschheits-Geschich-te, dem von ihnen als &amp;quot;Sintflut-Impakt&amp;quot; definierten Ereignis (vor etwa 11 500 Jahren), greifen die Tollmanns aber nicht nur auf geologische Argumente zurück, sondern nutzen auch ein klas-sisches Instrument empirischer Atlantisforschung - die euhemeristische Mythologie (siehe: Stichwort Euhemerismus): &amp;quot;Wir möchten [...] unsere Aufmerksamkeit auf die andere Mög-lichkeit einer Beweisführung hinwenden, nämlich die menschliche Tradition. Obwohl dies im er-sten Moment paradox erscheinen mag, dürfen wir aber auch diese Perspektive nicht von vor-neherein aus unseren Überlegungen ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin konnten wir entgegen allen Erwartungen mit Sicherheit eine detaillierte Erinnerung des Menschengeschlechtes über einen Zeitraum von fast zehn Jahrtausenden feststellen, ja sogar noch darüber hinaus ernstzunehmende Traditionen bis zurück in die der Hochkultur der Atlanter - die nach Aussage dieser Überlieferungen bis zu 11 600 Jahre alt sind - aufzeigen. Deshalb sollte man auch die Möglichkeit einer noch weiter zurückreichenden Erinnerung an solch gewaltige Erlebnisse wie Impakte zunächst einmal nicht grundsätzlich von der Hand wei-sen.&amp;quot; (+9) (siehe dazu auch: Geologische Überlegungen zu Atlantis von A. u. E. Tollmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige, nach A. und E. Tollmann bis weit ins Quartär zurückreichende, Menschheitserinner-ungen werden von ihnen wie folgt klassifiziert: &amp;quot;Es handelt sich dabei um eine ganze Gruppe von Überlieferungen, die schon in der Antike weiträumig verbreitet waren. Sie tauchen in den großen Religionen der Inder, Perser und Ägypter auf und sind in der Naturphilosophie der Grie-chen und bei den Etruskern und Römern verankert. Diese Überlieferungen berichten mit grös-ster Selbstverständlichkeit und Überzeugung, daß bereits vor der Sintflut in großen Zeitab-ständen ähnliche Weltkatastrophen eingetreten seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Und alle waren durch Merkmale charakterisiert, die - wie wir heute wissen - für Impakte ty-pisch sind, d.h. durch Weltenbrand, Flut, strengen Winter usw. In der Antike war sogar schon bekannt, daß diese Vernichtungsakte jeweils durch fremde Himmelskörper [vergleiche etwa: Timaios 22c, 22d; d. Red.] bedingt waren [...] Die Abstände zwischen solchen kosmischen Katastrophen wurden in der Antike in »Weltenjahren« gemessen. Die Dauer dieser »Welten-jahre« schwankt aufgrund der ungleichmäßigen Zeitabstände zwischen großen Einschlägen von vorneherein und divergiert deshalb auch bei verschiedenen Völkern innerhalb bestimmter Grenzen. Sie wurde in der Antike im Mittel zwischen 10 000 und 12 000 Jahren veranschlagt, wobei die Extremwerte (bei den Ägyptern und Indern) nach beiden Seiten hin stark abwei-chen.&amp;quot; (+10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alternativ-historische u. atlantologische Forschungs-Ansatz der Tollmanns stellt also eine Synthese aus astronomischen und geologischen sowie astro- und geo-mythologischen Elemen-ten dar, wobei die AutorInnen - wohl in Erwartung des voraussehbaren Entrüstungs-Sturmes (+11) ihrer werten Kollegenschaft vorsichtig feststellen: &amp;quot;Wir möchten mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, daß dieser Versuch, eine Korrelation zwischen Überlieferungen über das Weltenjahr und möglichen zugehörigen geologischen Ereignissen herzustellen, nur erste Über-legungen zu einem Thema bringt, daß noch in keiner Weise unter diesem Gesichtspunkt unter-sucht worden ist. Trotzdem erscheint uns die Präzisierung dieser Fragestellung wichtig, weil sie dazu anregen soll, diesen für die Menschheitsentwicklung wichtigen Punkt zu überprüfen.&amp;quot; (+12) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein futurulogischer Aspekt der Tollmann´schen Arbeit von 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem von sogenannten &amp;quot;Atlantologie-Kritikern&amp;quot; gebetsmühlenartig wiederholten Klischee der &amp;quot;rückwärtsgewandten&amp;quot; und &amp;quot;wirklichkeits-flüchtigen&amp;quot; Atlantisforscher begegnen A. und E. Toll-mann in &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; mit brisanten und höchst realitäts-bezogenen Überle-gungen zur Zukunft der Menschheit, die sie vor dem Hintergrund ihrer Forschungsergebnisse entwickeln: &amp;quot;Die Erkenntniss, daß es auf der Erde eine unerwartet hohe Zahl von Impakten - teilweise schon zu Lebzeiten es Menschen - gegeben hat, und das Wissen um die schrecklichen Auswirkungen von Einschlägen, wenn sie die Größenordnung des Sintflut-Impakts haben, for-dern dazu auf, über die sachliche Feststellung des Impakt-Geschehens hinaus die Konsequen-zen zu überdenken, die sich daraus für das weitere Schicksal der Menschheit ergeben.&amp;quot; (+13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &amp;quot;soll hier beileibe nicht versucht werden, die ganze Palette der möglichen Auswirkungen eines nächsten bedeutenden Impaktes für die heutige Zivilisation zu überdenken. Statt dessen wollen wir uns auf einen wichtigen, vielleicht sogar  d e n  entscheidendsten Aspekt konzen-trieren, der mit der modernen Technologie der Atomkraftwerke zusammenhängt. [...] Und es soll uns zu Konsequenzen auffordern.&amp;quot; (+14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stellen die AutorInnen zunächst fest: &amp;quot;Derzeit [1993; d. Red.] sind weltweit 434 Atomr-eaktoren in Betrieb und 83 in Bau. Hinzu kommen die nicht so bereitwillig genannten militäri-schen Anlagen für die atomare Rüstungsindustrie. Das gesamte Ausmaß der in diesen atoma-ren Anlagen inzwischen angehäuften hochradioaktiven Stoffe, die für den menschlichen Orga-nismus ungleich gefährlicher als alle anderen Giftstoffe sind und deren Menge in jedem Jahr weiter anwächst, ist ins Gigantische gestiegen. Wenn sie freigesetzt würden, käme dies in sei-ner ungebändigten Wirkung einem vieltausendfachen Overkill für das gesamte Leben, nicht nur allein für den Menschen, gleich. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die rasch weiter anwachsenden Massen von hochradioaktivem Müll auch nur ei-nigermaßen sicher in Endlagern viele hundert Meter unter der Oberfläche unterzubringen, ist trotz 35 Jahren intensiver, kostenaufwändiger Suche weltweit an der komplexen, gestörten Struktur der Erdkruste gescheitert. Deshalb lagert das gesamte, höchstgefährliche radioaktive Material an der Erdoberfläche und kann in den Atomkraftwerken ebenso wie in allen Zwischen-lagern nur mittels ununterbrochen arbeitender Kühlung unter Kontrolle ehalten werden.&amp;quot; (+15) Was bei einem umfassenden Ausfall der notwendigen Betriebsenergie in HUNDERTEN solcher Anlagen geschehen würde, wie sie bei einem größeren Impakt-Ereignis vorausgesetzt werden muss, läßt sich erahnen, ist in letzter, grauenhafter Konsequenz jedoch kaum vorstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus weisen die Tollmanns in diesem Zusammenhang aber auch nachdrücklich auf die zu erwartenden Auswirkungen der Impakt-Beben hin: &amp;quot;Sämtliche dieser vielen hundert, über die gesamte Erde verteilten atomaren Anlagen und Zwischenlager sind in ihrer Bauaus-führung jeweils auf die stärksten herkömmlichen Erdbeben ausgelegt, die man aufgrund der historischen Erfahrung und des geologischen Wissens im Ernstfall am jeweiligen Standort be-fürchten müßte. Impakte hat man bei der Installation der gesamten nuklearen Anlagen als Ge-fahrenmöglichkeit &amp;gt;ausgeklammert&amp;lt;. Realität und Häufigkeit von Impakten und die Stärke der Impaktbeben sind dabei nirgendwo berücksichtigt worden.&amp;quot; (+16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiges Ereignis ist jedoch jederzeit möglich - und rein statistisch sogar &amp;gt;überfällig&amp;lt;: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, daß die Erde von einem Impaktor namhafter Größe getroffen wird, der katastrophale Auswirkungen für die Menschheit haben könnte, liegt selbst schon nach dem jetzigen Kenntnisstand in der Größenordnung von mehreren zehntausend Jahren. Und welche Auswirkungen ein solcher, keineswegs seltener Treffer von der Größenordnung des Sintflut-Impaktes hätte, konnten wir ja sehr anschaulich aufzeigen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber ein durch einen nächsten Asteroiden- oder Kometeneinschlag ausgelöstes Impaktbeben [...] bei der Vielzahl der atomaren Anlagen bedeuten würde, läßt sich einfach, aber todtraurig sagen: das Ende des Lebens, das sich seit 3,8 Milliarden Jahren in so vielfältiger Form auf unserem Planeten erhal-ten hat.&amp;quot; (+17)       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen notwendigen und möglichen Schritt zur Abwehr dieser größten denkbaren Gefährdung des Lebens auf der Erde (wenn man von einer derzeit höchst unwahrscheinlichen Explosion un-seres Zentralgestirns absieht) sehen A. und E. Tollmann im Aufbau technologischer Abwehr-Systeme gegen Monster-Impaktoren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überlegungen dieser Art, die unter der Bezeichnung &amp;gt;Projekt Weltraumüberwachung&amp;lt; zusammengefaßt werden, wurden ja schon seit der Woods-Hole-Konferenz der NASA im Juni 1980 und dem ein Jahr später stattfindenden Treffen in Snowmass in Colorado angestellt, durften aber unter dem Druck der [Atomkraft-] Lobby (+18) aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden. (+19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Abwehr-Systems, die technologischer Natur sind - rechtzeitige Ortung und Erreichbarkeit der sich annähernden Kör-per -, halten die Tollmanns bereits für gegeben. Trotzdem bleiben die AutorInnen aus gutem Grund skeptisch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es bleibt nur die Frage, ob auch die dritte Voraussetzung erfüllbar ist, näm-lich der koordinierte Einsatz der Vernunft und des guten Willens, statt die Technologie für nati-onale Interessen, religiösen Fanatismus, Konzerne, Machtgruppen und Kriege zu verwenden. Denn bei einem positiven Gebrauch der Vernunft wäre es schon längst eine Selbstverständ-lichkeit gewesen, die viel zu teure, immense Gefahrenquelle Nukleartechnologie [...] abzustel-len und durch die Solarenergie zu ersetzen - auch ohne die erst jetzt klar werdende Bedrohung durch bevorstehende Impakte.&amp;quot; (+20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tollmanns und Nostradamus - Von der &lt;br /&gt;
nonkonformistischen Wissenschaft zur Esoterik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich Munition lieferten A. und E. Tollmann ihren Kritikern - und diesmal nicht nur den Schulwissenschaftlern unter ihnen - im Jahr 1998 mit der Veröffentlichung ihres Buches &amp;quot;&amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige - Mythos und Wahrheit der Prophezeiungen&amp;quot;. Mit dieser Publikation, die man nur sehr bedingt als Folge-Arbeit zu &amp;quot;Und die Sintflut gab es doch&amp;quot; bezeichnen kann, verlassen die Tollmanns zumindest teilweise den Boden der grenzwissenschaftlich-nonkon-formistischen Erd- und Menschheits-Geschichtsforschung und begeben sich in 'esoterische Ge-filde'. Dabei beschäftigen sie sich zunächst mit Prophezeiungen aus verschiedenen geschicht-lichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlagstext heißt es dazu: &amp;quot;Erstmals setzen sich profunde Naturwissenschaftler mit den alten Prophezeiungen der Seher aus allen Zeiten auseinander. Es gelingt den Autoren, Schar-latane von echten Seherpersönlichkeiten zu unterscheiden und wahre Propheten (wie z. B. No-stradamus) neu zu bewerten.&amp;quot; [...] Die &amp;quot;in den Endzeit-Prophezeiungen beschriebenen Kata-strophen [werden] auf ihre Plausibilität überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat ist, daß ein Großteil der als Vorzeichen für die Endkatastrophe angekündigten Omina bereits eingetroffen ist. - Geht das Weltenjahr 1999 zu Ende? - Wird es Revolutionen in Frankreich und Italien, Unruhen in Deutschland und einen neuerlichen Nahost- und Balkan-krieg geben? - Wird die NATO-Oster-weiterung den Dritten Weltkrieg auslösen? - Wird dieser jedoch nach nur drei Monaten durch einen Kometeneinschlag abrupt beendet? Mit den darge-legten Prophezeiungen für die unmit-telbare Zukunft stehen die Propheten nun auf dem Prüfstand!&amp;quot; (+21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich scheint die Tollmann´sche &amp;quot;Plausibilitätsprüfung&amp;quot; eher subjektiven Kriterien unter-worfen gewesen zu sein. So merkte auch der Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich - selbst 'bekennender' Katastrophist und Diffusionist - bei Erscheinen des Buches kritisch an: &amp;quot;Methodologisch bedenklich erscheint, dass die Autoren alle jene Prophezeiungen als unrealistisch und daher unglaubhaft aussondern, die mit &amp;gt;Polsprung&amp;lt;-Ereignissen zu tun haben. Sie rechnen ausschließlich mit Impakt-Kataklysmen, verursacht durch heranrasende und auf Festland oder ins Meer stürzende Planetoiden oder Kometenkerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht verweisen sie darauf, dass dergleichen einschlagende kosmische Kleinkörper bei der massiven, rotierenden Erde niemals eine Polverlagerung bewirken könnten, vergessen aber, die durchaus reale Möglichkeit von Nahbegegnungen mit planetengroßen, vagabundierenden kosmischen Objekten in Betracht zu ziehen. Velikovsky hatte in den Fünfzigerjahren eben dies postuliert. Und wirklich wurde seither nachgewiesen, dass eine nahe Annäherung eines plane-tenartigen Weltkörpers an die Erde, ein nahes Vorbeiziehen an ihr, an dem von uns bewohnten Planeten sehr leicht rasche Präzessionsmanöver (auch etwa ein ,,Kippen“ um 180 Grad inner-halb von rund 24 Stunden!) induzieren kann.&amp;quot; (+22) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es bei Friedrich: &amp;quot;Unter Berücksichtigung nur der ihnen glaubwürdig erscheinen-den Prophezeiungen (an erster Stelle Nostradamus) kommen die Autoren zu der Schlussfolge-rung, dass Juli/August 1999 mit dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges zu rechnen ist: russische Panzer-Streitkräfte stoßen in drei Heeressäulen durch Deutschland nach Westen vor, nachdem Kommunisten und Nationalisten in Russland die Macht übernommen haben. Hm! Man hegt Zweifel, ob die derzeitige Lage Russlands dergleichen erlaubt. Schon im Oktober 1999 werde allerdings die erneut aufflammende Kriegs-Idiotie durch einen Kometeneinschlag beendet. Ab-gesehen vom sonstigen traumatischen Impaktgeschehen sei die Erde danach atomar ver-seucht, teils durch Einsatz von Atomwaffen, teils weil der Impakt-Kataklysmus die Atomkraft-werke und sonstigen Nuklearanlagen zerstöre.&amp;quot; (+23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kritiker Peter Mulacz, der dieses Buch der Tollmanns - ebenso wie Friedrich - sine ira et studio bespricht, stellt zur Nostradamus-Rezeption im allgemeinen sowie in diesem Buch fest: &amp;quot;Man kann, um das Verhältnis zwischen NOSTRADAMUS und seinen Interpreten zu verdeutli-chen, die folgende Metapher verwenden: das Bild der Zukunft, welches NOSTRADAMUS uns hinterlassen hat, ist ein gigantisches Mosaik, das aber nicht als eigentliches Bild, sondern im wesentlichen nur als  ein Haufen von durcheinandergewürfelten Mosaiksteinchen vorliegt, wo-bei nun die jeweiligen Interpreten aus den vorhandenen Steinchen nach Belieben ihre dem-nach unterschiedlich ausfallenden Bilder basteln. Was die vereinzelt in der NOSTRADAMUS-Li-teratur zu findenden überraschend richtigen Aussagen betrifft, so fällt es TOLLMANN, obwohl Naturwissenschaftler, anscheinend nicht ein, eine statistische Überlegung hinsichtlich dieser wenigen &amp;gt;Treffer&amp;lt; anzustellen, und so kommt es zu einer grotesken Überbewertung von ein-zelnen Voraussagen, die in Wirklichkeit vermutlich bloß auf Zufallstreffer zurückzuführen sind.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere erlauben die Resultate der Parapsychologie - sowohl Fallstudien von Spontan-phänomenen, z.B. TENHAEFF’s Sammlung von Kriegsprophezeiungen (+24), wie auch die La-borforschung zur Präkognition, z.B. die jüngsten Experimente von Dean RADIN - keineswegs, sich hinsichtlich von &amp;quot;Sehern&amp;quot; und &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; zwecks Legitimation auf die Parapsycho-logie zu berufen: die in Rede stehenden Phänomenbereiche sind toto genere verschieden.&amp;quot; (+25)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gleich, in welchen Problembereich wir &amp;quot;Seher&amp;quot; und ihre &amp;quot;Prophezeiungen&amp;quot; nun einordnen dürfen: wir wissen heute jedenfalls, dass sich die auf Nostradamus &amp;amp; Co basierenden Mutmas-sungen der Tollmanns zur historischen Entwicklung als haltlos erwiesen haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, warum Rationalisten und Empiriker nicht viel von der Aussagekraft derartiger Voraussagen halten. Wenn &amp;quot;Das Weltenjahr geht zur Neige&amp;quot; trotz erfolgter Falsifizierung der darin vertretenen Weltuntergangs-Prognose weiterhin von Interesse ist, dann in seiner Funk-tion als Beitrag zum wissenschafts-philosophischen Diskurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;zweite Hauptanliegen dieses Buches [ist nämlich] der Vorstoß ins immaterielle Reich zur Klärung der Herkunft der außersinnlichen Erfahrungen. Eine erstaunliche Welt tut sich jenseits der so schwer überschreitbaren Schwelle der Proserpina auf: Mit den Mitteln der Parapsycho-logie läßt sich aufgrund von Experimenten, Statistik und genauest überprüften Fallbeispielen die Existenz Gottes und die Eigenheit der unsterblichen Individual-Seele und der Weltseele darlegen (völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen). Auf neuer Basis gelingt in ganzer Breite der Ausbruch aus dem das Denken der Wissenschaft bis zum heutigen Tag beherrschen-den materialistischen Gefängnis zu neuer Synthese beider gleich bedeutender Bereiche des Universums.&amp;quot; (+26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Tollmanns auf dem Weg über die Beschäftigung mit außersinnlichen Wahrnehmun-gen Konsequenzen hinsichtlich unseres Weltbildes, mithin einen &amp;quot;Ausbruch aus dem materia-listischen Gefängnis&amp;quot;, fordern, dann ist dies sicherlich diskussionswürdig, selbst wenn man den AutorInnen im übrigen nicht folgen möchte. Auch der stets um Objektivität bemühte Dr. Fried-rich kommt in dieser Beziehung zu einer durchaus positiven Bewertung des Buches: &amp;quot;Es han-delt sich da um ein höchst beachtenswertes Plädoyer, immerhin zweier namhafter Naturwis-senschaftler (!), dass und warum das materialistische Weltbild als unrealistisch und simplist-isch baldmöglichst über Bord zu werfen sei. Dem kann der Rezensent nur zustimmen! Wir sind es leid, uns Ideologie als Wissenschaft &amp;gt;verkaufen&amp;lt; zu lassen.&amp;quot; (+27)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=144</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=144"/>
		<updated>2009-03-13T17:52:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Rätsel der Guanchen]] von [[Bernhard Beier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=143</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=143"/>
		<updated>2009-03-13T17:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Rätsel der Guanchen von]] [[Bernhard Beier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=142</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=142"/>
		<updated>2009-03-13T17:50:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen von [[Bernhard Baier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=141</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=141"/>
		<updated>2009-03-13T17:49:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen von [[Bernhard Baier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quelle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=140</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=140"/>
		<updated>2009-03-13T17:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen von [[Bernhard Baier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=139</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=139"/>
		<updated>2009-03-13T17:47:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen von [[Bernhard Baier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen und Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=138</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=138"/>
		<updated>2009-03-13T17:46:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen von [[Bernhard Baier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
(&lt;br /&gt;
IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen und Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=137</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=137"/>
		<updated>2009-03-13T17:46:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen von [[Bernhard Baier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 185 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
(&lt;br /&gt;
IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen und Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=136</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=136"/>
		<updated>2009-03-13T17:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 290 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen von Bernhard Baier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 363 KB)&lt;br /&gt;
 II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
(PDF-File, 324 KB)&lt;br /&gt;
 III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 138 KB)&lt;br /&gt;
 IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 201 KB)&lt;br /&gt;
 V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 185 KB)&lt;br /&gt;
 VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
(PDF-File, 217 KB)&lt;br /&gt;
 VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 125 KB)&lt;br /&gt;
 IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 127 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen und Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=135</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=135"/>
		<updated>2009-03-13T17:42:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 290 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''sowie:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 363 KB)&lt;br /&gt;
 II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
(PDF-File, 324 KB)&lt;br /&gt;
 III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 138 KB)&lt;br /&gt;
 IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 201 KB)&lt;br /&gt;
 V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 185 KB)&lt;br /&gt;
 VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
(PDF-File, 217 KB)&lt;br /&gt;
 VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 125 KB)&lt;br /&gt;
 IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 127 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen und Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=134</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=134"/>
		<updated>2009-03-13T17:41:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Team Atlantisforschung.de''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 290 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 363 KB)&lt;br /&gt;
 II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
(PDF-File, 324 KB)&lt;br /&gt;
 III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 138 KB)&lt;br /&gt;
 IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 201 KB)&lt;br /&gt;
 V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 185 KB)&lt;br /&gt;
 VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
(PDF-File, 217 KB)&lt;br /&gt;
 VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 125 KB)&lt;br /&gt;
 IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 127 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen und Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=133</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=133"/>
		<updated>2009-03-13T17:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
team atlantisforschung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema 'Die Kanaren und Atlantis' bei atlantisforschung.de:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Schwarzen Pyramiden von Teneriffa (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 290 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Guanchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 I. Erstaunliche &amp;quot;Steinzeitmenschen&amp;quot; - Zur Herkunft der Guanchen und Mahorero (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 363 KB)&lt;br /&gt;
 II. Die Sprache der Guanchen und die Frage nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit (bb) &lt;br /&gt;
(PDF-File, 324 KB)&lt;br /&gt;
 III. Die Glyphen der Guanchen und die 'Urschrift' der Menschheit (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 138 KB)&lt;br /&gt;
 IV. Weitere Anhaltspunkte für kulturelle Diffusion: &lt;br /&gt;
Mumifizierungs-Techniken bei den Guanchen  (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 201 KB)&lt;br /&gt;
 V. Die Kanaren - Inseln der Gestrandeten (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 185 KB)&lt;br /&gt;
 VI. Die Kanarischen Inseln und ihre Bewohner im Spiegel antiker Autoren (bb) &lt;br /&gt;
(PDF-File, 217 KB)&lt;br /&gt;
 VII. Kataklysmen, Traumata und 'splendid isolation' (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 125 KB)&lt;br /&gt;
 IIX. Versunkene Vorzeit-Relikte in kanarischen Gewässern (bb)&lt;br /&gt;
(PDF-File, 127 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen und Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) Quelle: Martin Ebon, &amp;quot;Atlantis - Neue Beweise&amp;quot;, Heyne 1978, Kapitel 7: Was traf Atlantis?; siehe dazu auch: Egerton Sykes´ postatlantische Inselwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+2) Quelle: William H. Babcock, &amp;quot;Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography&amp;quot; (Kapitel II, S. 11-33), American Geographical Society, 1922; zitiert nach: Atlantis von William H. Babcock (atlantisforschung.de, 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: D. Wölfel, 1955?, S. 181; zit. nach: Jürgen Spanuth, &amp;quot;Die Atlanter - Volk aus dem Bernsteinland&amp;quot;, Tübingen, 1976,,S. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+4) Quelle: Alexander Braghine, &amp;quot;The Shadow of Atlantis&amp;quot; (Erstveröffentl. 1940), THE ATLANTIS REPRINT SERIES bei ADVENTURES UNLIMITED PRESS, Kempton, Illinois (USA), 1997, S. 156 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild-Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) http://www.atlantisquest.com/Canary_Isles.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=132</id>
		<title>Die Kanarischen Inseln und Atlantis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Kanarischen_Inseln_und_Atlantis&amp;diff=132"/>
		<updated>2009-03-13T17:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: Die Seite wurde neu angelegt: ===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===  Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verb...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die Kanarischen Inseln und Atlantis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe der Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas ist in der Vergangenheit immer wieder mit Platons Atlantis in Verbindung gebracht worden. So hatte schon Ignatius Donnelly 1882 die Annahme geäußert, dass die Kanarischen Inseln, zusammen mit Madeira und den Azoren und den Kapverdischen Inseln die verbliebenen Überreste von Atlantis darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Atlantologen, wie der Brite Egerton Sykes, die Atlantis ebenfalls im Mittelatlantik vermuteten, sahen in den Kanaren zwar kein direktes Überbleibsel eines versunkenen Kontinents, wohl aber ein Relikt der prädiluvialen (= vorsintflutlichen) Inselwelt des Atlantik, deren Zerstörung sie, wie Donnelly, als Resultat eines gewaltigen Impaktereignisses betrachteten. Etwa 9500 v. Chr. soll Atlantis versunken sein &amp;quot;und um diese Zeit war es auch, daß die Verbindungsglieder zwischen der Kultur von Atlantis und unserer heutigen geschmiedet wurden. [...] Die Ursache der Zerstörung waren ausgedehnte Meteoreinschläge in der Region der Karibik und der Küste von Carolina, wo es zahlreiche große und kleine Meteorkrater gibt, die auf den ungeheuren Umfang dieses Unglücks hinweisen. [...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Meteoriten zwischen einem Durchmesser von einer halben Meile und bis zu ein paar Yards fiel nahezu gleichzeitig, und die so vereinten Schockwellen ließen den gesamten Delphinrücken absinken , bis nur noch einige höhere Gipfel aus dem Wasser ragten.&amp;lt; Das sind die Azoren und die [...] Insel Ascension. Nach Sykes sind Madeira, die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln wie auch Bimini vor der Küste Floridas ebenso erhalten geblieben, obwohl sie nicht direkt mit der Insel Atlantis in Verbindung standen.&amp;quot; (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis-Kritiker, wie etwa William H. Babcock stellten die Frage nach archäologischen Evidenzen für eine solche Atlantis-Connection. 1922 bemerkte Babcock über die Inselwelt des östlichen Atlantik, namentlich über &amp;quot;die Azoren, Madeira und ihre Konsorten, die Kanarischen Inseln&amp;quot;: &amp;quot;Einige von ihnen müssen problemlos in Reichweite von Atlantis gelegen haben, sofern Atlantis existiert hat. [...] Auch wenn wir eine große Übertreibung zulassen, und lediglich von einer großen und tüchtigen Bevölkerung in einem riesigen Insel-Territorium ohne den beschriebenen Überfluss an Pracht ausgehen, so hätte ein solches Volk sicherlich irgend eine Art nachhaltiger Denkmale oder Relikte jenseits ihrer Grenzen hinterlassen. Derartiges gefunden hat man weder auf diesen Inseln der ostatlantischen Archipele noch sonstwo in jenem Teil der Welt.&amp;quot; (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, was die Kanaren und ihre urtümlichen Bewohner (Guanchen, Mahorero u.a.) angeht, steht Babcocks konservative Meinung durchaus zur Disposition. So bemerkte beispielsweise der Historiker D. Wölfel Mitte des 20. Jahrhunderts: &amp;quot;Was in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln archäologisch neu gehoben wurde, ist durchaus eine Bestätigung dafür, daß diese Inseln der Außenposten einer frühen Hochkultur waren mit provinzialen barbarisierten, aber doch unverkennbar hochkulturlichen Erscheinungen. Große stadtische Siedlungen sind mittlerweile entdeckt worden, Grabanlagen gewaltiger Art und die Inschriftenfunde häufen sich immer mehr&amp;quot;. (+3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Braghine und Charles Berllitz betonten, dass die alten Kanarier sich selber als einzige Überlebende einer, Jahrtausende zurückliegenden, großen Katatstrophe verstanden (siehe z.B.: Die atlantischen Inseln - Inselwelt von Atlantis von Charles Berlitz). &amp;quot;Diese Katastrophe bestand&amp;quot;, so schrieb Braghine, &amp;quot;aus einer schrecklichen Flut, die ihr Vaterland überspült hatte, und ihnen gelang nur deshalb die Flucht, weil die Bergspitzen, die heute die Kanaren bilden, über Wasser blieben.&amp;quot; (+4) Alles in allem ein höchst verwirrendes Bild der kanarischen Urgeschichte! Bei atlantisforschung.de wollen wir uns daher etwas näher mit dem mysteriosen Inselvolk der Guanchen, seinen Ursprüngen und Hinterlassenschaften sowie mit seinem Untergang befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
team atlantisforschung.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=131</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=131"/>
		<updated>2009-03-13T17:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die [http://de.wikipedia.org/wiki/Azoren Azoren] bekannt ist. Da die [http://de.wikipedia.org/wiki/Sargassosee Sargassosee] westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den [http://de.wikipedia.org/wiki/Hesperiden Hesperiden] gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Meter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum [http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelatlantischer_R%C3%BCcken Mittelatlantischen Rücken], der eine 17 600 Kilometer lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektonischen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unterseeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=130</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=130"/>
		<updated>2009-03-13T17:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die [http://de.wikipedia.org/wiki/Azoren Azoren] bekannt ist. Da die [http://de.wikipedia.org/wiki/Sargassosee Sargassosee] westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den [http://de.wikipedia.org/wiki/Hesperiden Hesperiden] gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Meter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum [http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelatlantischer_R%C3%BCcken Mittelatlantischen Rücken], der eine 17 600 Kilo-meter lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektoni-schen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unter-seeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=129</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=129"/>
		<updated>2009-03-13T17:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die [http://de.wikipedia.org/wiki/Azoren Azoren] bekannt ist. Da die [http://de.wikipedia.org/wiki/Sargassosee Sargassosee] westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den [http://de.wikipedia.org/wiki/Hesperiden Hesperiden] gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Meter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum Mittelatlantischen Rücken, der eine 17 600 Kilo-meter lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektoni-schen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unter-seeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=128</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=128"/>
		<updated>2009-03-13T17:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die [http://de.wikipedia.org/wiki/Azoren Azoren] bekannt ist. Da die [http://de.wikipedia.org/wiki/Sargassosee Sargassosee] westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den [http://de.wikipedia.org/wiki/Hesperiden Hesperiden] gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Me-ter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum Mittelatlantischen Rücken, der eine 17 600 Kilo-meter lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektoni-schen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unter-seeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=127</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=127"/>
		<updated>2009-03-13T17:24:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die [http://de.wikipedia.org/wiki/Azoren Azoren] bekannt ist. Da die [http://de.wikipedia.org/wiki/Sargassosee Sargassosee] westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den Hesperi-den gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Me-ter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum Mittelatlantischen Rücken, der eine 17 600 Kilo-meter lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektoni-schen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unter-seeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=126</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=126"/>
		<updated>2009-03-13T17:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die [http://de.wikipedia.org/wiki/Azoren Azoren] bekannt ist. Da die [ http://de.wikipedia.org/wiki/SargassoseeSargassosee] westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den Hesperi-den gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Me-ter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum Mittelatlantischen Rücken, der eine 17 600 Kilo-meter lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektoni-schen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unter-seeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=125</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=125"/>
		<updated>2009-03-13T17:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die [http://de.wikipedia.org/wiki/Azoren Azoren] bekannt ist. Da die Sargassosee westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den Hesperi-den gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Me-ter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum Mittelatlantischen Rücken, der eine 17 600 Kilo-meter lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektoni-schen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unter-seeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=124</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=124"/>
		<updated>2009-03-13T17:17:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die Azoren bekannt ist. Da die Sargassosee westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den Hesperi-den gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Me-ter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum Mittelatlantischen Rücken, der eine 17 600 Kilo-meter lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektoni-schen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unter-seeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=123</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=123"/>
		<updated>2009-03-13T17:16:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die Azoren bekannt ist. Da die Sargassosee westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den Hesperi-den gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Me-ter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum Mittelatlantischen Rücken, der eine 17 600 Kilo-meter lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektoni-schen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unter-seeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=122</id>
		<title>Atlantis auf den Azoren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atlantisforschung.de/index.php?title=Atlantis_auf_den_Azoren%3F&amp;diff=122"/>
		<updated>2009-03-13T17:14:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Atlantis und die Azoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von [[Andrew Collins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere mehr oder weniger plausible Lösung des [Atlantis-] Rätsels wäre, daß Platons Insel in der Nähe der atlantischen Inselgruppe gelegen hat, die heute als die Azoren bekannt ist. Da die Sargassosee westlich der Azoren liegt und diese Inseln bisweilen mit den Hesperi-den gleichgesetzt worden sind, (+1) argumentieren manche Atlantologen, die versunkene Landmasse müsse sich unter diesem Teil des Ozeans befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weiter darauf eingehen, sollten wir die Azoren genauer betrachten. Es handelt sich um eine Gruppe von neun Hauptinseln inmitten von Unterwassergebirgen, die bis zu 9000 Me-ter hoch sind. Diese Gebirgskette gehört zum Mittelatlantischen Rücken, der eine 17 600 Kilo-meter lange, ziemlich genau von Norden nach Süden verlaufende Trennlinie zwischen tektoni-schen Platten unter dem Ozean bildet. Die Hauptinseln der Azoren, auf denen wiederum sich über 2100 Meter hohe Berge erheben, sind nichts anderes als die höchsten Gipfel dieser unter-seeischen Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Forscher, die den Gedanken äußerten, die Azoren könnten Überreste eines Atlantischen Kontinents darstellen, war Ignatius Donnelly, der Autor des bahnbrechenden Klassikers Atlantis - The Antediluvial World, der 1882 erschien. Seither sind Hunderte, wenn nicht Tausende von Büchern und Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht worden. Donnellys Buch hat zahllose Neuauflagen erlebt und ist heute noch erhältlich, obwohl vieles von dem, was er über Atlantis als das vorsintflutliche Mutterland aller Zivilisationen auf beiden Seiten des Atlantiks zu sagen hatte, sich inzwischen als falsch erwiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche These allerdings, es habe einmal eine mittelatlantische Landmasse gege-ben, ist von einigen angesehenen Kennern der Materie am Leben erhalten worden, vorrangig von dem russischen Akademiker Nikolai Zhirov, der in den 60er Jahren eine Reihe von Arti-keln zu diesem Thema veröffentlichte. 1970 erschien dann seine Atlantis-Anthology: Basic Problems. Wie Donelly argumentiert er darin, die frühere atlantische Landmasse, ein wirklicher Kontinent, liege in der Umgebung der Azoren und habe vor ihrem Verschwinden als Land-brücke zwischen Afrika und Amerika gedient. (+2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian O´Brien, ein Geologe, Archäologe und Geschichtsautor, und Barbara Joy O´Brien ha-ben dieselbe Theorie in ihrem Buch The Shining Ones behandelt. Sie behaupten, die atlanti-sche Landmasse sei im flüssigen Magma der Erde versunken und es seien nur die Azoren übrig geblieben (+3) Als Beweis dafür führen sie die sechs Felder heißer Quellen um die Azoren an. Solche Quellen erscheinen, wenn kaltes Ozeanwasser durch Lava sickert und durch Hitze da-runter wieder nach oben gedrückt wird. (+4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 fanden Christian und Barbara O´Brien vor der Insel São Miguel (Abb. 3), der größten der Azoreninseln, klare Hinweise auf ein mit Felsbrocken gefülltes Flussbett unter dem Meer. (+5) Anhand ausgeklügelter hydrographischer Karten erkannten sie Flüsse, die einmal auf den Süd-hängen von São Miguel entsprungen und in einem gigantischen Tal, 64 Kilometer vor der heu-tigen Insel, zusammengeflossen sind. (+6) Andere Inseln der Azorengruppe wiesen ähnliche hydrographische Unregelmäßigkeiten auf, und in einem Fall entdeckten die O´Briens gar eine Serie von Hunderte Kilometer langen Flußtälern, die sich in einem großen Strombassin treffen. (+7)      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dieser antiken Flusssysteme konnten die O´Briens ein Landprofil rekonstruieren, das ei-ne Azoren-Landmasse &amp;quot;etwa der Größe und der Form Spaniens&amp;quot; zeigte, mit Gebirgsketten 4000 Meter über dem Meeresspiegel und mächtigen Flüssen in &amp;quot;gewundenen Talsystemen&amp;quot;: &amp;quot;Im Südosten erstreckte sich die von uns so genannte »Große Ebene« über eine Fläche von über 10 000 Quadratkilometern, durchzogen von einem Fluß etwa wie der Themse in England. Diese Ebene hat manches gemein mit der von Platon im Kritias als Teil der Insel Atlantis be-schriebenen Landfläche.&amp;quot; (+8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also der Schluss gezogen, die Azoren seien einmal Teil einer viel größeren Landmasse gewesen, die dann in den Fluten versank und nun »Tausende von Metern« unter dem Meeres-spiegel liegt. (+9) Um Genaueres herauszufinden, sollte man nach Meinung der O´Briens Bohr-proben aus den von ihnen gekennzeichneten Flusskanälen entnehmen. Diese würden - da sind sie sicher - nicht nur beweisen, dass es sich tatsächlich um antike Flussbetten handelt, son-dern auch Überreste von Süßwasserflora und -fauna, die einmal auf der Azoren-Landmasse gediehen sind, zum Vorschein bringen. (+10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen haben wir in dieser Theorie ein weiteres sehr reizvolles Modell eines versunkenen Atlantis vor uns, das zudem von einer örtlichen Legende gestützt wird, der zufolge sieben Städte in zwei vulkanischen Seen, der eine blau, der andere grün, versunken sein sollen [...]. (+11) Doch es gibt leider auch fundamentale Probleme. Zum Beispiel wissen wir heute, dass die vulkanischen Berge, die den Mittelatlantischen Rücken bilden, relativ jung sind. In vielerlei Hinsicht kann man sie als klaffende geologische Wunden beschreiben, die nie ganz heilen wer-den. Der Nord-Süd-Riß zwischen den tektonischen Platten treibt einen Magmastrom nach oben, der ständig neue unterseeische Gebirgssysteme hervorbringt, jedoch niemals eine der-artige Landmasse bilden kann.&lt;br /&gt;
Die Theorie der Kontinentalverschiebungen, die der deutsche Meteorologe Arthur Wegener 1915 erstmals vorgeschlagen hat, ist inzwischen weitgehend anerkannt. In einfachen Worten besagt sie, dass Amerika und Afrika vor Millionen von Jahren eine einzige Landmasse waren und seitdem langsam, aber stetig auseinander treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht die Kontinente nur auszuschneiden und aneinanderzulegen, um zu erkennen, wie sauber sie zusammenpassen. Die Kontinentalverschiebung ist also Realität, und da die beiden Kontinente einmal zusammengehangen haben, brauchen wir auch keine antike Landbrücke zwischen ihnen, um Gemeinsamkeiten in Flora und Fauna auf beiden Seiten des Atlantik zu er-klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Azoren selbst fanden die ersten portugiesischen Seefahrer, die die Inseln 1427 be-suchten, nicht nur keine Menschenseele, sondern auch keinerlei pflanzliches Leben vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im 3. vorchristlichen Jahrhundert karthagische Schiffe auf der Insel Cor-vo gelandet sein könnten [...] darauf aber, dass die Inselgruppe einmal eine eingeborene Kul-tur beheimatet haben könnte, deutet nichts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach ist es also höchst unwahrscheinlich, dass Platons Atlantis auf der Erin-nerung an eine Hochkultur auf einer Azoren-Landmasse beruht, die einmal existiert haben soll, selbst wenn sich die Befunde der O´Briens hinsichtlich prähistorischer Flussbetten vor den Ge-staden São Miguels bestätigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen und Quellen=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag von [[Andrew Collins]] © wurde seinem Buch [http://books.google.de/books?id=CagTAAAACAAJ&amp;amp;dq=Neue+Beweise+f%C3%BCr+Atlantis&amp;amp;ei=qZK6ScKTDoyuyASTnZHYCw Neue Beweise für Atlantis] entnommen (1. Teil, unter: &amp;quot;Auf den Azoren&amp;quot;), das 2001 im Scherz Verlag (Bern, München, Wien) in der Übersetzung von Bernd Seligmann erschienen ist. Die Orginalausgabe erschien unter dem Titel &amp;quot;Gateway to Atlantis&amp;quot; bei Headline Publishing, London. Bei Atlantisforschung.de erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Scherz Verlags in einer unwesentlich gekürzten, redaktionell bearbeiteten Fassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+1) siehe z.B.: Ashe, S. 139&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(+2) Quelle: N. Zhirov, &amp;quot;Atlantis - Atlantology: Basic Problems&amp;quot;, S. 179-85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+3) Quelle: O´Brien/O´Brien, &amp;quot;The Shining Ones&amp;quot;, Dianthus Publishing, Kemble, Cirencester, Glos., 1997 S. 438-41&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+4) Quelle: ebd., S. 436-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+5) Quelle: ebd., S. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+6) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+7) Quelle: ebd., S. 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+8) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+9) Quelle: ebd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+10) Anmerkung d. A.: Nach persönlichen Gesprächen mit Edmund Marriage, einem Neffen von Christian und Joy O´Brien im Mai 1998&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(+11) Quelle: Babcock, S. 78, nach A.S. Brown, &amp;quot;Guide to Madeira ant the Canary Islands (with notes on the Azores)&amp;quot;, 5. Aufl. London, 1898, S. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bild-Quellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) The Atlantis Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) http://www.azores.dk/Sao%20m2%20landskab%209.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/cv_h_map.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.uweb.ucsb.edu/~jtoledo/&amp;amp;h=252&amp;amp;w=353&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=QV5jaXAB8Y4J:&amp;amp;tbnh=82&amp;amp;tbnw=114&amp;amp;start=14&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DAzores%252Bmap%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DN&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland</name></author>
		
	</entry>
</feed>