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	<title>Die nordafrikanischen Amazonen und die Atlantioi - Versionsgeschichte</title>
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		<title>BB am 11. März 2019 um 18:20 Uhr</title>
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Die in [[Libyen]] gehören nur in viel frühere Zeiten, haben aber auch denkwürdige Thaten verrichtet. Wir wissen wohl, daß die Geschichte derselben vielen Lesern etwas unerhörtes seyn und ganz befremdend erscheinen wird. Denn da dieses Amazonengeschlecht viele Menschenalter vor dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Trojanischer_Krieg Trojanischen Krieg] völlig verschwunden ist, das am Fluß [http://de.wikipedia.org/wiki/Thermodon Thermodon] hingegen erst kurz vor jener Begebenheit geblüht hat, so haben natürlich die spätern, welche mehr bekannt wurden, den Ruhm der älteren geerbt, die nun durch die Länge der Zeit fast überall gänzlich vergessen sind. Weil wir indessen bei vielen alten Dichtern und Geschichtschreibern, auch bei manchen der spätern, Nachrichten von ihnen finden, so wollen wir doch das Wichtigste von ihren Thaten erzählen, nach Dionysius [von Milet], der die Geschichte der [http://de.wikipedia.org/wiki/Argonautensage Argonauten] und des [http://de.wikipedia.org/wiki/Dionysos Dionysos] und noch viele andere Begebenheiten aus der ältesten Zeit beschrieben hat. Es hat in [[Libyen]] mehrere Geschlechter von streitbaren Weibern gegeben, die durch ihren männlichen Muth hohe Bewunderung erregten. Die [[Gorgonen]], gegen die [http://de.wikipedia.org/wiki/Perseus_%28Mythologie%29 Perseus] in den Krieg gezogen seyn soll, werden als ein Volk von ausgezeichneter Tapferkeit geschildert. Wenn für den Sohn des [http://de.wikipedia.org/wiki/Zeus Zeus], den Tapfersten unter den Griechen seiner Zeit, der Kampf mit denselben die größte Heldenthat war, so kann man schon daraus auf die ausserordentliche Stärke dieser Weiber schließen. Auch die Heldinnen, von welchen jetzt die Rede seyn wird, stehen auf einer ungemein hohen Stufe, wenn man den Charakter unserer Weiber dagegen hält.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;52. Die bisher beschriebene Gegend gibt uns die schicklichste Veranlassung, zu berichten, was von den [[Amazonen]], welche ehemals in [[Libyen]] gewohnt, erzählt wird. Nach der gewöhnlichen Meinung hat es keine [[Amazonen]] gegeben ausser denen, die am Fluß [http://de.wikipedia.org/wiki/Thermodon Thermodon] in [http://de.wikipedia.org/wiki/Pontus Pontus] ihre Wohnsitze gehabt haben sollen. '''(Abb. 1)''' &amp;lt;ref&amp;gt;Red. 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In den eroberten Ländern wählte sie mehrere zur Ansiedlung gut gelegene Plätze aus und ließ daselbst Städte erbauen; eine derselben nannte sie nach ihrem eigenen Namen, die andern nach ihren angesehensten Heerführerinnen, Kuma, Pitona und Priene. Ausser diesen am Meer erbauten Städten gründete sie noch mehrere weiter innen im Lande. Auch eroberte sie einige Inseln, namentlich [http://de.wikipedia.org/wiki/Lesbos Lesbos], wo sie die nach ihrer Schwester, die den Zug mitmachte, benannte Stadt [http://de.wikipedia.org/wiki/Mitylene Mitylene] erbaute. Während sie einige andere Inseln einnehmen wollte, Überfiel sie ein Sturm. Sie that der Mutter der Götter Gelübde für ihre Rettung und wurde an eine unbewohnte Insel verschlagen. Diese Insel weihte sie nun, einem Traumgesicht zufolge, jener Göttin, richtete Altäre auf und brachte herrliche Opfer dar. Sie nannte dieselbe Samothrace, das heißt, in unserer Sprache übersetzt, die heilige Insel.''&amp;quot; Nach den Berichten anderer Geschichtschreiber hätte die Insel vordem Samos geheißen und wäre von den Thraciern, die einst dort wohnten, Samothrace genannt morden. Uebrigens lautet die Fabel weiter so. „''Nachdem die [[Amazonen]] auf das feste Land zurückgekehrt waren, ließ die Mutter der Götter, welche Wohlgefallen an der Insel fand, mit andern Ansiedlern ihre eigenen Söhne, die sogenannten Korybanten, dahin ziehen, (Wen sie zum Vater haben, ist ein Geheimniß, das nur den Eingeweihten mitgetheilt wird,) ordnete die Mysterien an, die noch jetzt daselbst gefeiert werden, und bestimmte einen geheiligten Platz zu einer Freistätte. Um jene Zeit fiel Mopsus, ein Thracier, der sich vor Lykurg, dem König von Thracien, flüchten mußte, in's Gebiet der [[Amazonen]] ein mit einem Heere, das sich an ihn angeschlossen hatte. Ein Kampfgenosse des Mopsus war Sipylus, welcher ans seinem Vaterlande, Scythien, das an Thracien gränzt, ebenfalls vertrieben war. Es murde eine Schlacht geliefert, in welcher Sipylus und Mopsus Sieger blieben und der größte Theil der [[Amazonen]] mit ihrer Königin, [[Myrina]], umkam. Als auch im weitern Verlauf des Kriegs, das Glück immer auf der Seite der Thracier war, kehrten endlich die übrig gebliebenen [[Amazonen]] wieder nach [[Libyen]] zurück.''&amp;quot; Ein solches Ende nahm nach der Fabel der Zug der Libyschen [[Amazonen]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;''[[&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Myrina (Amazonenkönigin)|&lt;/ins&gt;Myrina]] durchzog nicht nur den größten Tbeil von [[Libyen]], sondern sie kam auch nach Aegypten, und schloß ein Bündniß mit Horus'' '''(Abb. 4)''' '', dem Sohne der Isis, welcher damals König von Aegypten war; sie bekriegte die Araber, und richtete unter ihnen eine große Niederlage an; dann unterwarf sie sich Syrien; in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kilikien Cilicien] aber, wo man ihr mit Geschenken entgegen kam, und ihren Befehlen zu gehorchen sich bereit erklärte, ließ sie Allen, die sich von selbst ergaben, ihre Freiheit; und daher heißen Diese noch jetzt die &amp;gt;freien Cilicier.&amp;lt; Sie bezwang ferner die äußerst streitbaren Völker am [http://de.wikipedia.org/wiki/Taurusgebirge Taurus], ging durch [http://de.wikipedia.org/wiki/Phrygien Großphrygien] bis an's Meer hinab, und nahm das ganze Küstenland ein bis an den Fluß Kaïkus, wo sie ihrem Zug eine Gränze setzte. 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Sie nannte dieselbe Samothrace, das heißt, in unserer Sprache übersetzt, die heilige Insel.''&amp;quot; Nach den Berichten anderer Geschichtschreiber hätte die Insel vordem Samos geheißen und wäre von den Thraciern, die einst dort wohnten, Samothrace genannt morden. Uebrigens lautet die Fabel weiter so. „''Nachdem die [[Amazonen]] auf das feste Land zurückgekehrt waren, ließ die Mutter der Götter, welche Wohlgefallen an der Insel fand, mit andern Ansiedlern ihre eigenen Söhne, die sogenannten Korybanten, dahin ziehen, (Wen sie zum Vater haben, ist ein Geheimniß, das nur den Eingeweihten mitgetheilt wird,) ordnete die Mysterien an, die noch jetzt daselbst gefeiert werden, und bestimmte einen geheiligten Platz zu einer Freistätte. Um jene Zeit fiel Mopsus, ein Thracier, der sich vor Lykurg, dem König von Thracien, flüchten mußte, in's Gebiet der [[Amazonen]] ein mit einem Heere, das sich an ihn angeschlossen hatte. 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		<title>Bb am 1. Mai 2016 um 22:00 Uhr</title>
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In den eroberten Ländern wählte sie mehrere zur Ansiedlung gut gelegene Plätze aus und ließ daselbst Städte erbauen; eine derselben nannte sie nach ihrem eigenen Namen, die andern nach ihren angesehensten Heerführerinnen, Kuma, Pitona und Priene. Ausser diesen am Meer erbauten Städten gründete sie noch mehrere weiter innen im Lande. Auch eroberte sie einige Inseln, namentlich [http://de.wikipedia.org/wiki/Lesbos Lesbos], wo sie die nach ihrer Schwester, die den Zug mitmachte, benannte Stadt [http://de.wikipedia.org/wiki/Mitylene Mitylene] erbaute. Während sie einige andere Inseln einnehmen wollte, Überfiel sie ein Sturm. Sie that der Mutter der Götter Gelübde für ihre Rettung und wurde an eine unbewohnte Insel verschlagen. Diese Insel weihte sie nun, einem Traumgesicht zufolge, jener Göttin, richtete Altäre auf und brachte herrliche Opfer dar. Sie nannte dieselbe Samothrace, das heißt, in unserer Sprache übersetzt, die heilige Insel.''&amp;quot; Nach den Berichten anderer Geschichtschreiber hätte die Insel vordem Samos geheißen und wäre von den Thraciern, die einst dort wohnten, Samothrace genannt morden. Uebrigens lautet die Fabel weiter so. „''Nachdem die [[Amazonen]] auf das feste Land zurückgekehrt waren, ließ die Mutter der Götter, welche Wohlgefallen an der Insel fand, mit andern Ansiedlern ihre eigenen Söhne, die sogenannten Korybanten, dahin ziehen, (Wen sie zum Vater haben, ist ein Geheimniß, das nur den Eingeweihten mitgetheilt wird,) ordnete die Mysterien an, die noch jetzt daselbst gefeiert werden, und bestimmte einen geheiligten Platz zu einer Freistätte. Um jene Zeit fiel Mopsus, ein Thracier, der sich vor Lykurg, dem König von Thracien, flüchten mußte, in's Gebiet der [[Amazonen]] ein mit einem Heere, das sich an ihn angeschlossen hatte. Ein Kampfgenosse des Mopsus war Sipylus, welcher ans seinem Vaterlande, Scythien, das an Thracien gränzt, ebenfalls vertrieben war. Es murde eine Schlacht geliefert, in welcher Sipylus und Mopsus Sieger blieben und der größte Theil der [[Amazonen]] mit ihrer Königin, Myrina, umkam. Als auch im weitern Verlauf des Kriegs, das Glück immer auf der Seite der Thracier war, kehrten endlich die übrig gebliebenen [[Amazonen]] wieder nach [[Libyen]] zurück.''&amp;quot; Ein solches Ende nahm nach der Fabel der Zug der Libyschen [[Amazonen]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;''[[Myrina]] durchzog nicht nur den größten Tbeil von [[Libyen]], sondern sie kam auch nach Aegypten, und schloß ein Bündniß mit Horus'' '''(Abb. 4)''' '', dem Sohne der Isis, welcher damals König von Aegypten war; sie bekriegte die Araber, und richtete unter ihnen eine große Niederlage an; dann unterwarf sie sich Syrien; in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kilikien Cilicien] aber, wo man ihr mit Geschenken entgegen kam, und ihren Befehlen zu gehorchen sich bereit erklärte, ließ sie Allen, die sich von selbst ergaben, ihre Freiheit; und daher heißen Diese noch jetzt die &amp;gt;freien Cilicier.&amp;lt; Sie bezwang ferner die äußerst streitbaren Völker am [http://de.wikipedia.org/wiki/Taurusgebirge Taurus], ging durch [http://de.wikipedia.org/wiki/Phrygien Großphrygien] bis an's Meer hinab, und nahm das ganze Küstenland ein bis an den Fluß Kaïkus, wo sie ihrem Zug eine Gränze setzte. In den eroberten Ländern wählte sie mehrere zur Ansiedlung gut gelegene Plätze aus und ließ daselbst Städte erbauen; eine derselben nannte sie nach ihrem eigenen Namen, die andern nach ihren angesehensten Heerführerinnen, Kuma, Pitona und Priene. Ausser diesen am Meer erbauten Städten gründete sie noch mehrere weiter innen im Lande. Auch eroberte sie einige Inseln, namentlich [http://de.wikipedia.org/wiki/Lesbos Lesbos], wo sie die nach ihrer Schwester, die den Zug mitmachte, benannte Stadt [http://de.wikipedia.org/wiki/Mitylene Mitylene] erbaute. Während sie einige andere Inseln einnehmen wollte, Überfiel sie ein Sturm. Sie that der Mutter der Götter Gelübde für ihre Rettung und wurde an eine unbewohnte Insel verschlagen. Diese Insel weihte sie nun, einem Traumgesicht zufolge, jener Göttin, richtete Altäre auf und brachte herrliche Opfer dar. Sie nannte dieselbe Samothrace, das heißt, in unserer Sprache übersetzt, die heilige Insel.''&amp;quot; Nach den Berichten anderer Geschichtschreiber hätte die Insel vordem Samos geheißen und wäre von den Thraciern, die einst dort wohnten, Samothrace genannt morden. Uebrigens lautet die Fabel weiter so. „''Nachdem die [[Amazonen]] auf das feste Land zurückgekehrt waren, ließ die Mutter der Götter, welche Wohlgefallen an der Insel fand, mit andern Ansiedlern ihre eigenen Söhne, die sogenannten Korybanten, dahin ziehen, (Wen sie zum Vater haben, ist ein Geheimniß, das nur den Eingeweihten mitgetheilt wird,) ordnete die Mysterien an, die noch jetzt daselbst gefeiert werden, und bestimmte einen geheiligten Platz zu einer Freistätte. Um jene Zeit fiel Mopsus, ein Thracier, der sich vor Lykurg, dem König von Thracien, flüchten mußte, in's Gebiet der [[Amazonen]] ein mit einem Heere, das sich an ihn angeschlossen hatte. Ein Kampfgenosse des Mopsus war Sipylus, welcher ans seinem Vaterlande, Scythien, das an Thracien gränzt, ebenfalls vertrieben war. Es murde eine Schlacht geliefert, in welcher Sipylus und Mopsus Sieger blieben und der größte Theil der [[Amazonen]] mit ihrer Königin, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Myrina&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, umkam. Als auch im weitern Verlauf des Kriegs, das Glück immer auf der Seite der Thracier war, kehrten endlich die übrig gebliebenen [[Amazonen]] wieder nach [[Libyen]] zurück.''&amp;quot; Ein solches Ende nahm nach der Fabel der Zug der Libyschen [[Amazonen]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Bb am 1. Mai 2016 um 21:45 Uhr</title>
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		<updated>2016-05-01T21:45:30Z</updated>

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In den eroberten Ländern wählte sie mehrere zur Ansiedlung gut gelegene Plätze aus und ließ daselbst Städte erbauen; eine derselben nannte sie nach ihrem eigenen Namen, die andern nach ihren angesehensten Heerführerinnen, Kuma, Pitona und Priene. Ausser diesen am Meer erbauten Städten gründete sie noch mehrere weiter innen im Lande. Auch eroberte sie einige Inseln, namentlich [http://de.wikipedia.org/wiki/Lesbos Lesbos], wo sie die nach ihrer Schwester, die den Zug mitmachte, benannte Stadt [http://de.wikipedia.org/wiki/Mitylene Mitylene] erbaute. Während sie einige andere Inseln einnehmen wollte, Überfiel sie ein Sturm. Sie that der Mutter der Götter Gelübde für ihre Rettung und wurde an eine unbewohnte Insel verschlagen. Diese Insel weihte sie nun, einem Traumgesicht zufolge, jener Göttin, richtete Altäre auf und brachte herrliche Opfer dar. Sie nannte dieselbe Samothrace, das heißt, in unserer Sprache übersetzt, die heilige Insel.''&amp;quot; Nach den Berichten anderer Geschichtschreiber hätte die Insel vordem Samos geheißen und wäre von den Thraciern, die einst dort wohnten, Samothrace genannt morden. Uebrigens lautet die Fabel weiter so. „''Nachdem die [[Amazonen]] auf das feste Land zurückgekehrt waren, ließ die Mutter der Götter, welche Wohlgefallen an der Insel fand, mit andern Ansiedlern ihre eigenen Söhne, die sogenannten Korybanten, dahin ziehen, (Wen sie zum Vater haben, ist ein Geheimniß, das nur den Eingeweihten mitgetheilt wird,) ordnete die Mysterien an, die noch jetzt daselbst gefeiert werden, und bestimmte einen geheiligten Platz zu einer Freistätte. Um jene Zeit fiel Mopsus, ein Thracier, der sich vor Lykurg, dem König von Thracien, flüchten mußte, in's Gebiet der [[Amazonen]] ein mit einem Heere, das sich an ihn angeschlossen hatte. Ein Kampfgenosse des Mopsus war Sipylus, welcher ans seinem Vaterlande, Scythien, das an Thracien gränzt, ebenfalls vertrieben war. Es murde eine Schlacht geliefert, in welcher Sipylus und Mopsus Sieger blieben und der größte Theil der [[Amazonen]] mit ihrer Königin, Myrina, umkam. Als auch im weitern Verlauf des Kriegs, das Glück immer auf der Seite der Thracier war, kehrten endlich die übrig gebliebenen [[Amazonen]] wieder nach [[Libyen]] zurück.''&amp;quot; Ein solches Ende nahm nach der Fabel der Zug der Libyschen [[Amazonen]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;''&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Myrina&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;durchzog nicht nur den größten Tbeil von [[Libyen]], sondern sie kam auch nach Aegypten, und schloß ein Bündniß mit Horus'' '''(Abb. 4)''' '', dem Sohne der Isis, welcher damals König von Aegypten war; sie bekriegte die Araber, und richtete unter ihnen eine große Niederlage an; dann unterwarf sie sich Syrien; in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kilikien Cilicien] aber, wo man ihr mit Geschenken entgegen kam, und ihren Befehlen zu gehorchen sich bereit erklärte, ließ sie Allen, die sich von selbst ergaben, ihre Freiheit; und daher heißen Diese noch jetzt die &amp;gt;freien Cilicier.&amp;lt; Sie bezwang ferner die äußerst streitbaren Völker am [http://de.wikipedia.org/wiki/Taurusgebirge Taurus], ging durch [http://de.wikipedia.org/wiki/Phrygien Großphrygien] bis an's Meer hinab, und nahm das ganze Küstenland ein bis an den Fluß Kaïkus, wo sie ihrem Zug eine Gränze setzte. 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		<author><name>Bb</name></author>
		
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		<title>Bb am 27. Januar 2013 um 20:35 Uhr</title>
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		<author><name>Bb</name></author>
		
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		<title>Bb am 16. September 2012 um 15:41 Uhr</title>
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In den eroberten Ländern wählte sie mehrere zur Ansiedlung gut gelegene Plätze aus und ließ daselbst Städte erbauen; eine derselben nannte sie nach ihrem eigenen Namen, die andern nach ihren angesehensten Heerführerinnen, Kuma, Pitona und Priene. Ausser diesen am Meer erbauten Städten gründete sie noch mehrere weiter innen im Lande. Auch eroberte sie einige Inseln, namentlich [http://de.wikipedia.org/wiki/Lesbos Lesbos], wo sie die nach ihrer Schwester, die den Zug mitmachte, benannte Stadt [http://de.wikipedia.org/wiki/Mitylene Mitylene] erbaute. Während sie einige andere Inseln einnehmen wollte, Überfiel sie ein Sturm. Sie that der Mutter der Götter Gelübde für ihre Rettung und wurde an eine unbewohnte Insel verschlagen. Diese Insel weihte sie nun, einem Traumgesicht zufolge, jener Göttin, richtete Altäre auf und brachte herrliche Opfer dar. Sie nannte dieselbe Samothrace, das heißt, in unserer Sprache übersetzt, die heilige Insel.''&amp;quot; Nach den Berichten anderer Geschichtschreiber hätte die Insel vordem Samos geheißen und wäre von den Thraciern, die einst dort wohnten, Samothrace genannt morden. Uebrigens lautet die Fabel weiter so. „''Nachdem die [[Amazonen]] auf das feste Land zurückgekehrt waren, ließ die Mutter der Götter, welche Wohlgefallen an der Insel fand, mit andern Ansiedlern ihre eigenen Söhne, die sogenannten Korybanten, dahin ziehen, (Wen sie zum Vater haben, ist ein Geheimniß, das nur den Eingeweihten mitgetheilt wird,) ordnete die Mysterien an, die noch jetzt daselbst gefeiert werden, und bestimmte einen geheiligten Platz zu einer Freistätte. Um jene Zeit fiel Mopsus, ein Thracier, der sich vor Lykurg, dem König von Thracien, flüchten mußte, in's Gebiet der [[Amazonen]] ein mit einem Heere, das sich an ihn angeschlossen hatte. Ein Kampfgenosse des Mopsus war Sipylus, welcher ans seinem Vaterlande, Scythien, das an Thracien gränzt, ebenfalls vertrieben war. Es murde eine Schlacht geliefert, in welcher Sipylus und Mopsus Sieger blieben und der größte Theil der [[Amazonen]] mit ihrer Königin, Myrina, umkam. Als auch im weitern Verlauf des Kriegs, das Glück immer auf der Seite der Thracier war, kehrten endlich die übrig gebliebenen [[Amazonen]] wieder nach [[Libyen]] zurück.''&amp;quot; Ein solches Ende nahm nach der Fabel der Zug der Libyschen [[Amazonen]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;''Myrina durchzog nicht nur den größten Tbeil von [[Libyen]], sondern sie kam auch nach Aegypten, und schloß ein Bündniß mit Horus'' '''(Abb. 4)''' '', dem Sohne der Isis, welcher damals König von Aegypten war; sie bekriegte die Araber, und richtete unter ihnen eine große Niederlage an; dann unterwarf sie sich Syrien; in [http://de.wikipedia.org/wiki/Kilikien Cilicien] aber, wo man ihr mit Geschenken entgegen kam, und ihren Befehlen zu gehorchen sich bereit erklärte, ließ sie Allen, die sich von selbst ergaben, ihre Freiheit; und daher heißen Diese noch jetzt die &amp;gt;freien Cilicier.&amp;lt; Sie bezwang ferner die äußerst streitbaren Völker am [http://de.wikipedia.org/wiki/Taurusgebirge Taurus], ging durch [http://de.wikipedia.org/wiki/Phrygien Großphrygien] bis an's Meer hinab, und nahm das ganze Küstenland ein bis an den Fluß Kaïkus, wo sie ihrem Zug eine Gränze setzte. 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Sie nannte dieselbe Samothrace, das heißt, in unserer Sprache übersetzt, die heilige Insel.''&amp;quot; Nach den Berichten anderer Geschichtschreiber hätte die Insel vordem Samos geheißen und wäre von den Thraciern, die einst dort wohnten, Samothrace genannt morden. Uebrigens lautet die Fabel weiter so. „''Nachdem die [[Amazonen]] auf das feste Land zurückgekehrt waren, ließ die Mutter der Götter, welche Wohlgefallen an der Insel fand, mit andern Ansiedlern ihre eigenen Söhne, die sogenannten Korybanten, dahin ziehen, (Wen sie zum Vater haben, ist ein Geheimniß, das nur den Eingeweihten mitgetheilt wird,) ordnete die Mysterien an, die noch jetzt daselbst gefeiert werden, und bestimmte einen geheiligten Platz zu einer Freistätte. Um jene Zeit fiel Mopsus, ein Thracier, der sich vor Lykurg, dem König von Thracien, flüchten mußte, in's Gebiet der [[Amazonen]] ein mit einem Heere, das sich an ihn angeschlossen hatte. Ein Kampfgenosse des Mopsus war Sipylus, welcher ans seinem Vaterlande, Scythien, das an Thracien gränzt, ebenfalls vertrieben war. Es murde eine Schlacht geliefert, in welcher Sipylus und Mopsus Sieger blieben und der größte Theil der [[Amazonen]] mit ihrer Königin, Myrina, umkam. Als auch im weitern Verlauf des Kriegs, das Glück immer auf der Seite der Thracier war, kehrten endlich die übrig gebliebenen [[Amazonen]] wieder nach [[Libyen]] zurück.''&amp;quot; Ein solches Ende nahm nach der Fabel der Zug der Libyschen [[Amazonen]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Er hatte die Flöte gefunden, welche Minerva weggeworfen, da sie ihr die Lippen entstellte, und lernte das Instrument so trefflich behandeln, dass er den Apollo zum Wettstreit forderte, welchen selbst die Musen zu Marsyas' Gunsten entschieden; da fügte Apollo zu dem Zitherspiel noch den Gesang, und so ungerecht diese war, so sehr sich Marsyas widersetzte, so behauptete der Gott doch Recht zu haben, und da nun sein Gesang schöner war, als Marsyas' Flötenspiel, hatte er die Wette gewonnen, und zog dem Unglücklichen die Haut vom Leibe.''&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;'' Doch reute es ihn bald, und im Unwillen über seine That zerriß er die Saiten der Cither, und machte seine Erfindung, die Harmonie der Töne, zu nichte. Diese wurden nachher einzeln wieder erfunden, nämlich die Mese ''[der Mittelton]'' von den Musen, der Lichanos ''[Zeigefingerton]'' von Linus, die Hypate und Parhypate ''[der letzte und vorletzte Ton]'' von Orpheus und Thamyris. ''&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung des Übersetzers: In dem untern/mittlern Tetrachord ist Hypate die {Secunde/Quinte}, Parhypate die kleine {Terze/Sexte}, und Lichanos die {Quarte/kleine Septime}. Mese ist die Octave.&amp;lt;/ref&amp;gt;'' [http://www.vollmer-mythologie.de/apollo/?mark=Apoll Apollo] ließ die Cither und die Flöte als Weihgeschenk in der Höhle des Dionysos zurück, und begleitete die &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;hernmirrende &lt;/del&gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kybele Cybele], die er liebgewonnen, bis zu den Hyperboreern. In [http://de.wikipedia.org/wiki/Phrygien Phrygien] war eine Seuche unter den Menschen entstanden und Mißwachs auf den Feldern. Man befragte den Gott wegen der Abwendung des Unglücks, und er gebot, man sollte den Leichnam des [http://de.wikipedia.org/wiki/Attis Attis] begraben und die [http://de.wikipedia.org/wiki/Kybele Cybele] göttlich verehren. Die Phrygier ließen nun, da der Leichnam in der langen Zeit schon verwest war, ein Bild des Jünglings machen, um welches sie unter den gewöhnlichen Leichenseierlichkeiten wehklagend sich versammelten, um die Schuld des Frevels zu tilgen; und diese Sitte hat sich bis auf unsere Zeit erhalten. Zuerst wurden der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kybele Cybele] nur Altäre errichtet, um die jährlichen Opfer darzubringen. Später aber winde ihr in der Phrygischen Stadt [http://de.wikipedia.org/wiki/Pessinus Pessinus] ein herrlicher Tempel erbaut, und glänzende Opferfeste eingeführt, hauptsächlich unter der Leitung des kunstliebenden Königs [http://de.wikipedia.org/wiki/Midas Midas]. Neben die Bildsäule der Göttin stellte man Panther und Löwen, weil man glaubte, sie sey von diesen Thieren gesäugt worden.''&amp;quot; Dieß sind die Sagen von der Mutter der Götter, die unter den Phrygiern, und die unter den [[Atlanteer]]n, den Anwohnern des Oceanus, verbreitet sind.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;''Die Entscheidung fiel gegen [http://de.wikipedia.org/wiki/Marsyas Marsyas] aus; [http://www.vollmer-mythologie.de/apollo/?mark=Apoll Apollo] aber war durch den Zwist so gereizt, daß er dem überwundenen Gegner lebendig die Haut abzog.'' '''(Abb. 8)''' &amp;lt;ref&amp;gt;Red. Anmerkung: Bei [http://www.vollmer-mythologie.de/ Vollmer's Wörterbuch der Mythologie aller Völker] von 1874 findet sich eine etwas abweichende Version des mythischen Wettstreits. Dort heißt es unter dem Stichwort &amp;quot;[http://www.vollmer-mythologie.de/marsyas/?mark=Marsyas Marsyas]&amp;quot;: &amp;quot;''Sohn des Oeager, oder des Olympus, oder des Hyagnis, ein Phrygier; wird auch ein Satyr oder [[Silenus|Silen]] genannt. Er hatte die Flöte gefunden, welche Minerva weggeworfen, da sie ihr die Lippen entstellte, und lernte das Instrument so trefflich behandeln, dass er den Apollo zum Wettstreit forderte, welchen selbst die Musen zu Marsyas' Gunsten entschieden; da fügte Apollo zu dem Zitherspiel noch den Gesang, und so ungerecht diese war, so sehr sich Marsyas widersetzte, so behauptete der Gott doch Recht zu haben, und da nun sein Gesang schöner war, als Marsyas' Flötenspiel, hatte er die Wette gewonnen, und zog dem Unglücklichen die Haut vom Leibe.''&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;'' Doch reute es ihn bald, und im Unwillen über seine That zerriß er die Saiten der Cither, und machte seine Erfindung, die Harmonie der Töne, zu nichte. Diese wurden nachher einzeln wieder erfunden, nämlich die Mese ''[der Mittelton]'' von den Musen, der Lichanos ''[Zeigefingerton]'' von Linus, die Hypate und Parhypate ''[der letzte und vorletzte Ton]'' von Orpheus und Thamyris. 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Die Phrygier ließen nun, da der Leichnam in der langen Zeit schon verwest war, ein Bild des Jünglings machen, um welches sie unter den gewöhnlichen Leichenseierlichkeiten wehklagend sich versammelten, um die Schuld des Frevels zu tilgen; und diese Sitte hat sich bis auf unsere Zeit erhalten. Zuerst wurden der [http://de.wikipedia.org/wiki/Kybele Cybele] nur Altäre errichtet, um die jährlichen Opfer darzubringen. Später aber winde ihr in der Phrygischen Stadt [http://de.wikipedia.org/wiki/Pessinus Pessinus] ein herrlicher Tempel erbaut, und glänzende Opferfeste eingeführt, hauptsächlich unter der Leitung des kunstliebenden Königs [http://de.wikipedia.org/wiki/Midas Midas]. Neben die Bildsäule der Göttin stellte man Panther und Löwen, weil man glaubte, sie sey von diesen Thieren gesäugt worden.''&amp;quot; Dieß sind die Sagen von der Mutter der Götter, die unter den Phrygiern, und die unter den [[Atlanteer]]n, den Anwohnern des Oceanus, verbreitet sind.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Bb am 4. August 2010 um 15:25 Uhr</title>
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		<author><name>Bb</name></author>
		
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