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	<title>Ein Versuch über die Hochkultur Nordamerikas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Atlantisforschung.de</subtitle>
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		<title>Bb: Die Seite wurde neu angelegt: === Rezension zu: Roger G. Kennedy, DIE VERGESSENEN VORFAHREN, München (Droemer Knaur) 1996 ===  von unserem Gastautor Dr. Horst Friedrich (1997)  [[Bild:Kennedy -...</title>
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		<updated>2016-01-21T23:26:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: === Rezension zu: Roger G. Kennedy, DIE VERGESSENEN VORFAHREN, München (Droemer Knaur) 1996 ===  von unserem Gastautor &lt;a href=&quot;/index.php?title=Dr._Horst_Friedrich&quot; title=&quot;Dr. Horst Friedrich&quot;&gt;Dr. Horst Friedrich&lt;/a&gt; (1997)  [[Bild:Kennedy -...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=== Rezension zu: Roger G. Kennedy, DIE VERGESSENEN VORFAHREN, München (Droemer Knaur) 1996 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von unserem Gastautor [[Dr. Horst Friedrich]] (1997)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kennedy - Die vergessenen Vorfahren.jpg|thumb|220px|'''Abb. 1''' Das Frontcover der Original-Ausgabe von Roger G. Kennedys Werk über die Hochkulturen Nordamerikas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Roger Kennedy] - Architekturhistoriker, Exdirektor des [https://de.wikipedia.org/wiki/National_Museum_of_American_History American History Museum] am ,,[https://de.wikipedia.org/wiki/Smithsonian_Institution Smithsonian]”, Präsident der US National Parks Administration - hat ein exzellentes Buch &amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Roger G. Kennedy]: ,,Die vergessenen Vorfahren - Die Wiederentdeckung der indianischen Hochkulturen Nordamerikas”, München 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''(Abb. 1)''' geschrieben! Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Obwohl man, archäologisch gesprochen, das Buch einfach als einen Bericht über die Wiederentdeckung der erstaunlichen Überreste der rätselhaften ,,Moundbuilder”-Zivilisationen entlang von [https://de.wikipedia.org/wiki/Ohio_River Ohio] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Mississippi_River Mississippi] (,,[https://de.wikipedia.org/wiki/Adena-Kultur Adena]”, ,,[https://de.wikipedia.org/wiki/Hopewell-Kultur Hopewell]” etc.) charakterisieren könnte, ist es doch weit mehr als das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedy] ist nämlich glücklicherweise nicht nur Manager, sondern auch ein kultivierter Gelehrter. Ihn interessieren besonders auch die kulturgeschichtlichen Umstände und Konsequenzen der Wiederentdeckung dieser gänzlich in Vergessenheit geratenen Hochkultur. Sein Buch ist eine meisterhafte Verknüpfung mehrerer, jedoch ineinander verwobener, Erzählungs-Stränge oder „roter Fäden”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal ist von den [[Pyramiden in Nordamerika|Pyramiden-Mounds]] und sonstigen Überresten selbst die Rede, wie sie von den europäischen Neuankömmlingen im Laufe des [https://de.wikipedia.org/wiki/Barock Barock]-Zeitalters entdeckt wurden. Zweitens davon, wie sich die Vorstellungen der weißen Amerikaner (nicht zuletzt des an dergleichen stark interessierten [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Jefferson Präsidenten Jefferson] und seiner Zeitgenossen) - sowie englischer und französischer Reisender - dazu entwickelten. Drittens davon, wie die Wiederentdeckung dieser Hochkultur viele weiße Amerikaner von ihrem Superioritäts-Spleen gegenüber „Wilden“, Farbigen und ,,Heiden” heilte. Und „last but not least“: Wie es kam, daß zur Zeit der europäischen ,,Landnahme” diese erstaunliche Zivilisation so total verschwunden war, daß die ersten Siedler, die nach [[Riesen und andere Nicht-Amerinden - in Kentucky|Kentucky]] kamen, das Gefühl hatten, in ein ,,leeres” Land zu kommen, mit einer prachtvollen Natur, die seit Anbeginn der Schöpfung unberührt geblieben war &amp;lt;ref&amp;gt;Die Expedition '''De Sotos''' (1539-1543) im Süden der heutigen USA hatte noch Überreste dieser alten ,,Sun Kingdoms” vorgefunden. Hierzu etwa von '''John Bakeless''': ,,The Eyes of Discovery“ (S. 46-69), New York 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedys] Buch macht deutlich, daß [[Atlantis in Mexiko|Mexiko]] und [[Karola Siebert – Atlantier-Spuren in Peru?|Peru]] mitnichten die einzigen Hochkultur-Regionen des amerikanischen Doppelkontinents waren. Schon [[David Hatcher Childress|David Childress]] &amp;lt;ref&amp;gt;'''David H. Childress''': ,,Lost Cities of North &amp;amp; Central America”, Stelle/Illinois (USA) 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte ja hervorgehoben - und es sollte allmählich Bestandteil einer guten Allgemeinbildung werden! -, daß weite Teile des Territoriums der heutigen Vereinigten Staaten einst ein zivilisiertes Land waren, mit Städten, einem Straßennetz, beeindruckenden Tempel-Pyramiden, Handel und Wandel, von [[Riesenfunde - in Arizona|Arizona]] bis [[Riesen und andere Nicht-Amerinden - in Kentucky|Kentucky]]. Daran ändert das Detail nichts, daß die - teilweise ebenso gewaltigen - nordamerikanischen [[Pyramiden in Nordamerika|Pyramiden-Mounds]] aus Erde und Lehm errichtet waren und nicht aus Stein wie ihre Gegenstücke in [[Die Ägypter - Erben eines uralten Wissens|Alt-Ägypten]]. Schließlich wurden ja die gewaltigen peruanischen Pyramiden auch nur aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Lehmziegel Adobe], sonnengetrockneten Lehmziegeln, errichtet! Nicht erwähnt wird von [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedy], daß einst in der Amazonas-Region eine der nordamerikanischen wohl recht ähnliche Hochkultur existierte, über die man von [[schulwissenschaft]]licher Seite auch kaum etwas hört. Das wäre die vierte Hochkultur-Region [[Atlantis-Lokalisierungen, Diffusionismus und die Spuren prädiluvialer Kulturen in Amerika|Alt-Amerikas]]. Der Gedanke liegt nahe, daß sie mit der nordamerikanischen Hochkultur zumindest in maritimem Kontakt gestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl man ja den [[schulwissenschaft]]lichen Datierungsmethoden zwar starkes Mißtrauen entgegenbringen muß, macht [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedy] doch deutlich, daß die nordamerikanische Hochkultur - oder wohl besser: Kette von Hochkulturen - ebenso alt war wie [[Die Ägypter - Erben eines uralten Wissens|Alt-Ägypten]] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Sumer Sumer] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Chald%C3%A4a#Babylonisches_Chald.C3.A4a Chaldäa]). Vielleicht begannen die alten Hochkulturen überhaupt alle mehr oder minder gleichzeitig, nach schweren [[Kataklysmus|Kataklysmen]]. Auch hatten die alten Nordamerikaner ähnlich erstaunliche Kenntnisse in [[Astronomie - eine uralte Wissenschaft!|Astronomie]], Geometrie, Vermessungskunst und [[Geomantie - Geomantik|Geomantie]] wie die anderen alten Hochkulturen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ergibt sich also das erstaunliche Faktum, daß die von [http://karl-may-wiki.de/index.php/Karl_May Karl May] u.a. geschilderten Wildwest-Verhältnisse, die ,,''dark and bloody grounds''”, in [[Prä- und post-diluviale Zivilisationen in Nordamerika|Nordamerika]] eine späte Entwicklung waren, eine Verfallszeit, ähnlich vielleicht wie seinerzeit, als kriegerische Germanenstämme in das Gebiet des zerfallenden [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Reich Imperium Romanum] eindrangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber war es gekommen, daß die nordamerikanische Hochkultur zur Zeit der europäischen ,,Landnahme” in Kentucky etc. so total verschwunden war, daß niemand von ihr etwas ahnte? [https://de.wikipedia.org/wiki/Hernando_de_Soto De Soto] hatte um 1540 im Süden immerhin noch etliche eindrucksvolle indianische Königreiche - eines davon von einer Königin regiert! - vorgefunden. Auch Charleston war 1671 noch von einem indianischen ,,Kaiser von Cutifachechi”, mit großem Gefolge, besucht worden &amp;lt;ref&amp;gt;'''Joseph B. Mahan''': ,,Historic and Ethnological Context of Burrows’ Cave”, in: '''Russell Burrows''' &amp;amp; '''Fred Rydholm''': ,,The Mystery Cave of Many Faces”, Marquette/Michigan (USA) 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;. [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedy] meint dazu, daß die den Europäern vorauseilenden ansteckenden Krankheiten Epidemien hervorgerufen hatten, denen große Teile der zivilisierten nordamerikanischen Bevölkerung erlagen. Andere Autoren machen dafür Invasionen barbarisch-kriegerischer Völker, teils gegen 1300 von Nordwesten und letztlich Innerasien her &amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu '''Ethel G. Stewart''': ,,The Dene and Na-Dene Indian Migration 1233 A.D. - Escape from Genghis Khan to America”, Columbus/Georgia (USA) 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;, teils erst nach 1600 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Irokesen Irokesen]!) vom Nordosten her &amp;lt;ref&amp;gt;'''Mahan''': op.cit., S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt;, verantwortlich. Ich neige mit anderen zu der Vermutung, daß schon im Spätmittelalter die Pest von [[Europa]] nach [[Prä- und post-diluviale Zivilisationen in Nordamerika|Nordamerika]] gelangte und dort große Teile der Hochkultur-Bevölkerung dahinraffte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Barbaren-Invasionen um 1300 wäre dann das Gebiet der heutigen Vereinigten Staaten ein weitgehend menschenleeres Land geworden, mit Wildwest-Verhältnissen, von der Vegetation überwucherten [[Pyramiden in Nordamerika|Pyramiden-Mounds]], sowie hie und da bescheidenen Überresten der einstigen Hochkultur. Bis auch diese Überreste durch die spanischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Konquistador Konquistadoren] und die neu eingeschleppten Epidemien vernichtet wurden. Immerhin hätte dann aber, folgen wir [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedy], die nordamerikanische Hochkultur, oder Kette von einander folgenden und überlappenden Hochkulturen, mindestens drei Jahrtausende lang existiert! Während dieser ganzen Zeit wurden [[Pyramiden in Nordamerika|Pyramiden-Mounds]] errichtet, die ersten wohl noch vor den [[Die ägyptischen Pyramiden|Pyramiden Alt-Ägyptens]], die letzten im europäischen Spätmittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Rezensenten erwartet man, daß er auch auf Schwachstellen des rezensierten Werkes aufmerksam macht. Ich tue das diesmal nur zögerlich. Zu sehr hat mir das Buch gefallen. Solche Schwachstellen sind in der Tat vorhanden. Gewisse wesentliche Fakten fehlen in [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedys] Szenario. ,,Gewisse Dinge” erwähnt er nicht. Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, daß ein Gelehrter dieses Kalibers da überall ,,blind spots” hat. Eher denke ich, wird er - als langjähriges Mitglied des Establishments - entweder die [[schulwissenschaft]]lichen Lehrmeinungen übernommen oder aber eine Scheu davor haben, Dinge, „die man nicht diskutiert”, im Druck zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedy] das Wort ,,Beringstraße” nicht erwähnt (er spricht nur von einer Landbrücke), stellt er die m. E. ganz unhaltbare Beringstraßen-These als gesichertes Faktum dar, wonach alle Indianervölker über diese Landbrücke nach [[Atlantis-Lokalisierungen, Diffusionismus und die Spuren prädiluvialer Kulturen in Amerika|Amerika]] gelangt seien. Allein schon die [http://www.epigraphy.org/ESOP.htm ESOP-Bände] der [http://www.epigraphy.org/ Epigraphic Society] des verstorbenen [[Barry Fell|Prof. Barry Fell]] zeigen überdeutlich, daß die Indianervölker multipler ethno-linguistischer Herkunft, mit Verbindungen zu allen Erdteilen, sein müssen. Beispielsweise wurden die Verbindungen zwischen [[Atlantis-Lokalisierungen, Diffusionismus und die Spuren prädiluvialer Kulturen in Amerika|Alt-Amerika]] und den Hochkulturen [https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdostasien Südostasiens] (Süd-Indien, Kambodscha, Java, [[Geheimnisvolles China|China]] etc.) unbezweifelbar - überreichlich! - nachgewiesen &amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu etwa '''Cornelia Giesing''': ,,Das vorkolumbische Amerika in circum-pazifischer Sicht”, in: '''Wolfgang Stein''' (Hrsg.): „Kolumbus oder wer entdeckte Amerika?”, München 1993. Wird vom Staatl. Museum für Völkerkunde, München, ,,offiziell” verkauft!&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also durchaus damit zu rechnen, daß - über 3.000 Jahre hinweg - die ethno-linguistische Zusammensetzung der nordamerikanischen Hochkultur-Bevölkerung sich erheblich veränderte. Herauszufinden, ob und inwiefern ein heute auf dem Gebiet der USA lebendes Indianervolk mit der seinerzeitigen Hochkultur-Bevölkerung quasi-identisch ist, stellt also ein weitaus schwierigeres Problem dar, als man nach der Lektüre von [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedys] Opus meinen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 285 wird ein Dominikaner, '''Gregorio Garcia''', erwähnt, der 1607 eine Abhandlung ''Origin Of The Indians Of The New World'' verfaßte, worin er auch [[Atlantis in Karthago - Die Lokalisierung des Victor Bérard|Karthago]], ,,[[Atlantis]]” und Ostasien als Herkunftsländer ,,indianischer” [[Transfusion]]en in die [https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Welt Neue Welt] ins Auge faßt. Daß eine solche Vermutung für [https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdostasien Südostasien] eine sehr realistische ist, sahen wir soeben. Es wäre wertvoll für seine Leser, hätte [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedy] dies erwähnt, auch wenn es nicht in gewisse, mit unglaublicher Sturheit festgehaltene Lehrmeinungen paßt. Verbindungen der nordamerikanischen Hochkultur mit den [https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%B6nizier Phöniziern] respektive [[Atlantis in Karthago - Die Lokalisierung des Victor Bérard|Karthago]] scheinen nach den schon jahrelang vorliegenden [http://www.epigraphy.org/ESOP.htm ESOP-Bänden] und dem bereits 1992 (zwei Jahre vor Erscheinen des [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedy]-Opus) publizierten Bericht über den Inhalt der ,,[[Jahrhundertentdeckung Burrows Cave|Burrows Cave]]“ &amp;lt;ref&amp;gt;'''Russell Burrows''' &amp;amp; '''Fred Rydholm''': ,,The Mystery Cave of Many Faces”, Marquette/Michigan (USA) 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festzustehen. Es wäre schön gewesen, wäre auf diese Dinge eingegangen worden. Aber weder ,,[[Jahrhundertentdeckung Burrows Cave|Burrows Cave]]” noch die [http://www.epigraphy.org/ESOP.htm ESOP-Bände] werden jemals erwähnt. Der [[Schulwissenschaft]] verpflichtete Gelehrte scheinen sich tatsächlich in einer ganz eigenen, scholastischen Welt zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Seite 247-249 die Ouachita-Expedition besprochen wird, fällt kein einziges Wort darüber, daß die ,,schwarz-indianischen” Ouachita - die sich noch heute zu Recht als eigene, nie unterworfene Nation betrachten - offensichtlich Affinitäten zu Schwarzafrika haben, ähnlich den Olmeken. Auch sie dürften, zumindest in deren letzter Phase, zur zivilisierten Bevölkerung der nordamerikanischen Hochkultur gehört haben. Maritime Verbindungen mit den einstigen afrikanischen Königreichen &amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu etwa '''Basil Davidson''': ,,Urzeit und Geschichte Afrikas”, Reinbek b. Hamburg 1961. Dieses Buch vermittelt einen guten Eindruck, wie Schwarzafrika - mit zahlreichen zivilisierten Königreichen - einst wirklich war, ehe es durch den europäisch-,,christlichen” Sklavenhandel in den Abgrund gestürzt wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; liegen nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich, was der Kenner der Materie besonders übel vermerken wird, denn es sieht nach vollbewußter Unterschlagung wichtiger Fakten aus: kein Wort über die ungeheuer zahlreichen ,,unmöglichen”, nicht ins [[schulwissenschaft]]liche Weltbild passenden Funde, die man im Laufe der Zeit in den [https://de.wikipedia.org/wiki/Mound Mounds] gemacht hat! Das hätte eigentlich nicht sein dürfen bei einem Buch, daß von der ,,Moundbuilder”-Zivilisation handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Hinweis auf dergleichen Schwachstellen dieses Buches respektive ,,Unterlassungssünden” seines Autors möchte ich es bewenden lassen. Leser, die hinreichend ihre Informationen auch aus nonkonformistischen Werken und Zeitschriften beziehen, werden sie ohnehin sofort entdecken. Es soll damit dieses überaus verdienstvolle Werk keinesfalls ,,madig gemacht” werden! Ganz im Gegenteil wage ich die Prophezeiung, daß noch über viele Jahre hinweg zahlreiche Leser [https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_G._Kennedy Kennedys] hervorragend geschriebenes Buch mit Freude und Genuß studieren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen und Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sy22.jpg|200px]]&amp;lt;br&amp;gt;Dieser Beitrag von [[Dr. Horst Friedrich]] wurde erstveröffentlicht in der Zeitschrift [http://www.efodon.de/ EFODON-SYNESIS] Nr. 22/1997 '''(Abb 2)'''. Bei ''Atlantisforschung.de'' erscheint er im  Januar 2016 im Rahmen des [[Sonderseite|Dr. Horst Friedrich Archivs]] in einer redaktionell bearbeiteten Online-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fußnoten:'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bild-Quellen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1) Bild-Archiv ''[[Hauptseite|Atlantisforschung.de]]''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bb</name></author>
		
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