Buchbesprechung Werner Betz: Die unglaubliche Geschichte

Abb. 1 Werner Betz:
Die unglaubliche Geschichte
Von Geheimbünden, toten Pfarrern und UFOs am Pic de Bugarach
Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau, Februar 2026
ISBN: 978-3956523618
Preis: EUR 26,90
256 Seiten, Paperback, 117 größtenteils farbige Fotos und Abb.

(rmh) Mit der Person des Jean de Rignies und seinem Vermächtnis berichtete der Autor bereits in früheren Werken. Das vorliegende Buch fußt auf neue und sehr tiefgehende Recherchen. Grob kann man es in zwei Komponente unterteilen: Eine Internet- und Literaturrecherche und eigene Vorort-Untersuchungen durch ihn selbst und sein Team. Dabei stieß er auf die im Untertitel genannten auf offenbar zusammenhängende Komponenten.

Die Reisen von Betz und seinem Team führten ihn im Rahmen jahrelanger Forschungen u. a. zu den Pyrenäen in Katalonien sowie nach Frankreich, und er stieß auf scheinbare Zusammenhänge zwischen den Gründungslegenden der Zisterzienserkloster in Katalonien und in UFO-Sichtungenan der französischen Erhebung Pic de Bugarach. „Spuren, die seit 2021 gelegt wurden, lassen darauf schließen, dass noch heute jemand von diesen Zusammenhängen Kenntnis hat und darauf abzielt, dass dieses Wissen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird“, stellt er fest.

Betz berichtet weiter über die Person des französischen Priesters Bérenger Sauntiere, der vor 130 Jahren im französischen Bergdorf Rennes-le-Château tätig war und sehr reich wurde. Betz spekuliert dahingehend, dass er möglicherweise ein Geheimnis kannte und bringt dies mit adligen Grundherren der südfranzösischen mittelalterlichen Grafschaft Razés in Verbindung. Kuriose Dinge gingen vor: Ein Testament verschwand spurlos und mehrere Pfarrer starben eines unnatürlichen Todes.

Betz schreibt, dass sowohl die französische Regierung als auch Geheimdienste aus aller Welt bislang erfolglos versuchen, das Rätsel um all diese Dinge zu lösen.

In diesem Kontext spielt der oben erwähnte Jean de Reginies eine wichtige Rolle, der Kontakt mit einem Außerdischen namens Lilor in Verbindung gehabt haben will und Unglaubliches entdeckte.

Betz verleiht seiner Überzeugung Ausdruck, dass er und sein Team nach Jahren des Suchens der Lösung des Rätsel Schritt für Schritt näher kommen und beschreibt im vorliegenden Buch von ihnen gemachten außerordentliche Entdeckungen und Überraschungen.

Eine wichtige Rolle in dem Puzzle spielt auch der Martinisten-Orden – angeblich ein Hochgradfreimaurer-Orden – dessen Ziel es gewesen sein soll, „durch magische Anrufungen die selige Vision des Wiederherstellers Jesus Christus zu erlangen.“ Weiter geht der Autor intensiv auf die Herkunft des Jean de Regnies ein und spricht ein Gerücht an, demzufolge die Merowinger außerirdischen Ursprungs waren.

Weiter schildert Betz die Begegnung des Jean de Regnies im Jahr 1962, als er sich mit einem Kollegen im marokkanischen Ounila-Tal aufhielt, mit einem „fremden Flugobjekt“, dem ein Mann entstieg, der telepathisch mit ihm gesprochen haben soll. Ein weiteres Schlüsselerlebnis in de Rignies‘ Leben war ein Traum, in dem er die Stimme eines „spirituellen Führers“ gehört haben will, der ihm den Auftrag gab, sich an einem Ort in Frankreich niederlassen solle, an der eine geheimnisvolle Stadt namens Othanica und ein altes Kloster vorfinden würde. Diese Stadt sei von Überlebenden von Atlantis erbaut worden. Es verschlug ihn an die Quelle des Flusses Sals, wo er ein Anwesen. erwarb. Dort kam es zu ungewöhnlichen Ereignissen. Auch UFOs wurden dort gesichtet, die die Bewohner als „Flying Camemberts“ bezeichneten. Auch Betz will mit seinem Team später dort UFOs gesehen haben, die allerdings eher blinkende Lichtpunkte als fliegende Scheiben waren, aber im Zusammenhang mit beidem wird von „Plasma“ bzw. „Plasmakugeln“ gesprochen. Gerüchte besagen, dass sich in der Gegend, in der de Rignies sich niedergelassen hatte, sich im Untergrund ein UFO befände.

Betz rückte dieser Frage mittels einem Protonenmagnetometer zuleibe, das in der Archäologie eingesetzt wird, um nach im Untergrund verborgene Ruinen und Artefakten zu suchen, in dem es Veränderungen im Erdmagnetfeld misst, die auf nicht sichtbare Strukturen hinweisen, schreibt er, um tatsächlich Hinweise auf Metall im Untergrund zu finden.

Dies sind nur einige Highlights. Das Buch ist gespickt mit Seltsamkeiten, auf die Betz und sein Team im Rahmen ihrer Forschung gestoßen sind. Das Lesen des Buches lohnt sich unbedingt!