Der Ätna als Zeichen an der Wand

Abb. 1 Der Ätna - ein Zeichen an der Wand?

(rmh) „Wenn es das erste Aufbrechen einiger Verhältnisse in der Südsee gibt (das ist wohl der Südpazifik), und diese sich im Sinken oder Steigen des fast gegenüberliegenden Meeres zeigen, oder im Mittelmeer und im Ätna-Gebiet, dann können wir wissen, dass es begonnen hat.“,

sagte der christliche Mystiker Edgar Cayce über eine Zeit, die in den Jahren zwischen 1958 und 1998 beginnen werde und die er im Jahr 1932 als den Beginn von gewaltigen Veränderungen in der Erdaktivität bezeichnete.

Abb. 2 Edgar Cayce im Oktober 1910, als sein Foto auf der Titelseite der New York Times war.

Wie ich in meinem Buch Katastrophen über uns - Fluten, Seuchen, Klimawandel – eine kritische Analyse der globalen Krisen ausführe, kam es seit Dezember 2020 zu immer wieder auftretenden heftigen Ausbruchsserien dieses Vulkans, insbesondere im Jahr 2021, wo 54 Ausbruchszyklen verzeichnet wurden. Im Februar 2022 gelangten dann Lavafontänen in eine Höhe von bis zu 8000 Meter Höhe über den Meeresspiegel und Lavaströme flossen den Berg herunter.

Wie ich weiter ausführe, bewegt sich der 3350 Meter hohe Vulkan Jahr für Jahr weiter auf das Mittelmeer zu.

Abb. 3 Roland M. Horn: Katastrophen über uns: Fluten, Seuchen, Klimawandel – eine kritische Analyse der globalen Krisen

Nun machte der Ätna im August 2026 erneut von sich reden. Am 07. des Monats störte eine Ascheeruption des Vulkans in bis zu 7300 Meter Höhe den Flugverkehr in Catania. Zudem waren zwei Lavaströme unterwegs. Dazu wurde glühende Tephra - glühend heißes vulkanisches Material, - in die Luft geschleudert. Im Valle del Bove öffnete sich eine neue Spalte. Gleich zwei Tage später kam es wieder zu einem Ausbruch mit starker explosiver Aktivität des Vulkans. Die Ausbruchsserie hielt an. Am 11. August konnte nur eine Maschine starten. Zwei Tage später war der Flughafen noch immer geschlossen. Weiter warf der Vulkan Asche aus.

Der Vulkan-Experte Boris Behncke vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie in Catania stellte ein paar Tage später fest:

"Das hier ist ein ungewöhnlicher Ausbruch.".

Weitere Auswürfe von Aschewolken durch den Ätna folgten, am 15. des Monats ereignete sich am Nordhang des weiterhin Asche ausstoßenden Vulkans ein Erdbeben der Stärke von 3,9 und am 17. August erreichte die Vulkanasche eine Höhe von 7000, eine weitere eine Höhe von 4900 Metern. Erneut wurde der Flugverkehr gestoppt. Am 20. August ereignete sich am Ätna ein Erdbeben der Stärke 3,1 in nur zwei Kilometern Tiefe.

Am Tag danach wurde ein anhaltender Vulkanausbruch des Ätna vermeldet.

Auch eine Häufung starker Erdbeben ist im Sommer 2026, insbesondere auch hier im August, zu vermelden. Nachdem sich bereits am 25. Juni 2026 in nur 13 Kilometern Tiefe ein sehr starkes Doppelbeben (Stärke 7,2 bzw. 7,5) ereignet hatte, wobei die beiden Beben zu den weltweit stärksten Erdbeben des Jahres 2026 zählten und über 6500 Todesopfer forderten, bebte am 10.08.2026 das kolumbianische Departamento del Chocó mit einer Stärke von 7,4. Hier gab es 319 Todesopfer zu verzeichnen. Vor der Küste Indonesiens bebte die See am 15. August 2026 mit einer Stärke von 7,7 in nur ungefähr zehn Kilometern Tiefe. Das Beben forderte 53 Todesopfer. Am 21. August ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 7,2 in Peru.

Haben die von Edgar Cayce angekündigten Erdveränderungen tatsächlich bereits begonnen?

Quellen

Horn, Roland M.: Katastrophen über uns - Fluten, Seuchen, Klimawandel – eine kritische Analyse der globalen Krisen. Massel-Verlag München 2026

https://horn.alien.de/erdbeben.php

Bildquellen

Abb. 1: Bild von Peter Schmidt auf Pixabay

Abb.2: Unknown source, Public domain, via Wikimedia Commons]

Abb. 3: Massel-Verlag, München